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Nürtingen

Ein Industriedenkmal im Wandel der Zeit

29.04.2016 00:00, Von Volker Haussmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Industrie und Kunst: In Nürtingen wurde vor 200 Jahren die Firma Otto und vor 40 Jahren die Kunstschule gegründet

„Von der Industrie zur Kunst – die Spinning Jenny in Nürtingen“ heißt eine Sonderausstellung des Stadtmuseums, in der die 200-jährige Geschichte der einstigen Nürtinger Firma Otto (später Melchior) und das 40-jährige Bestehen der FKN, die ihr Domizil in der ehemaligen Melchior-Fabrik hat, aufgezeigt wird. Heute ist Eröffnung.

Blick in die Ausstellung im Stadtmuseum: im Vordergrund die „Spinning Jenny des 21. Jahrhunderts“ von Fabian Kühfuss Foto: Holzwarth
Blick in die Ausstellung im Stadtmuseum: im Vordergrund die „Spinning Jenny des 21. Jahrhunderts“ von Fabian Kühfuss Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Vor 200 Jahren legte Immanuel Friedrich Otto am Nürtinger Neckarufer den Grundstein für die Erfolgsgeschichte der heute noch existierenden Firma Heinrich Otto & Söhne. Damit begann die Industrialisierung Nürtingens. Die Baumwollspinnerei Otto am Standort Nürtingen firmierte ab dem Jahr 1883 unter dem Namen Melchior. 1974 war in Nürtingen mit der Baumwollspinnerei Schluss. Den Abriss der ehemaligen Fabrik verhinderte seinerzeit der Künstler K. H. Türk, der 1976 in Nürtingen die Freie Kunstschule aus der Taufe gehoben hat. Diese wiederum zog zu Beginn der achtziger Jahre in Fabrik und Villa Melchior ein und heißt heute Freie Kunstakademie Nürtingen.


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