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Nürtingen

Durchs Datenmeer zur vernünftigen Planung

26.02.2005 00:00, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jugendhilfeausschuss des Kreistags befasste sich auch mit Berichten der Jugendgerichtshilfe und der Jugend- und Drogenberatung

Wer seine Arbeit vernünftig und zielgerecht betreiben will, muss auch ab und an Bilanz ziehen. Mit einigen Berichten sah sich so der Jugendhilfeausschuss des Kreistags am Donnerstag in seiner Sitzung konfrontiert. Man befasste sich unter anderem mit den Tätigkeitsberichten der Jugendgerichtshilfe und des Täter-Opfer-Ausgleichs, mit den Entwicklungen der Jugend- und Drogenberatung und auch mit der integrierten Berichterstattung auf örtlicher Ebene, die Daten zu Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung und sozialstrukturellen Bedingungen im Landkreis sammelt.

Im Jahre 2000 erstattete die Jugendgerichtshilfe zuletzt Bericht. Nun folgte die Bilanz für die seitdem verstrichenen Jahre. 3,6 Prozent der Jugendlichen und Heranwachsenden kamen im letzten Jahr mit der Jugendgerichtshilfe in Kontakt. Eine beruhigend niedrige Quote? Nur bei isolierter Betrachtung. Denn die Gesamtzahl der von der Jugendgerichtshilfe betreuten jungen Menschen stieg an, die Verjüngung der Täter geht weiter. Zudem sagt die Zahl nichts über spezielle Problemgruppen aus. Manch einer im Gremium befürchtete am Donnerstag, dass zu viele Verfahren erst gar nicht eröffnet und eingestellt werden.


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