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Die Geburt der Oper

23.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Geburt der Oper

Ein ganz ungewöhnliches Geburtstagskind gilt es am morgigen Samstag zu feiern: Mit der am 24. Februar des Jahres 1607 stattgefundenen Uraufführung der Favola da Musica LOrfeo von Claudio Monteverdi in Mantua betrat die Oper die Bühne der Welt, feiert also ihr 400. Wiegenfest. Seit der Mitte des 16. Jahrhunderts hatte es in Adelskreisen der Republik Florenz Bestrebungen gegeben, die klassischen Stoffe der griechischen Tragödien in Musik zu kleiden. Jean-Baptiste Lully in Frankreich und in England Henry Purcell verfolgten ähnliche Ziele, und auch deutsche Komponisten wollten da nicht lange hintanstehen. Doch lange hielt sich der italienische Stil im Vordergrund, bis 1762 Christoph Willibald Gluck mit seiner Version des Orpheus-Stoffes einigen Erfolg hatte. Doch heimisch machte das Singspiel hierzulande erst Wolfgang Amadeus Mozart, der den Sängern mit den kunstvoll gedrechselten Arien die Starrolle ermöglichte. So war Monteverdis epochemachendes Werk wohl nicht das erste Stück, das sich in Richtung Oper deuten lässt, und sicher noch nicht das, was der klassische Konzertführer als für das Genre typisch bezeichnen würde, aber so ist das nun mal mit vielen Anfängen. Also: Happy Birthday, Opera. heb


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