Nürtingen

Der große Traum vom Frieden

22.05.2010, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am Pfingstmontag vor 90 Jahren ist Otto Umfrid gestorben

Er sollte den Friedens-Nobelpreis erhalten, 1914. Alles war schon vorbereitet. Aber dann kam das Attentat von Sarajewo. Und der Erste Weltkrieg. Und so kam es, dass der Nürtinger nicht die Auszeichnung bekam, die er zweifelsohne verdient hätte. Am Montag vor 90 Jahren ist Otto Umfrid gestorben.

NÜRTINGEN. Man könnte nun den Lebenslauf des „Friedenshetzers“ exakt nachzeichnen. Aber zum einen ist dies ja schon mehrmals geschehen (auch im Rahmen von Veranstaltungen). Und zum anderen würde dies einen anderen Aspekt in den Hintergrund drängen, die zeitlose Aktualität von Umfrids Denken und Wirken.

Pfarrer war der Sohn eines Nürtinger Rechtsanwaltes von Beruf. Und daher drängt sich im Zusammenhang mit seinem Kampf um den Frieden gewiss der Ausdruck „Prophet“ auf. Vieles, was er voraussagte, ist eingetreten, die Konflikte, die er benannte, haben sich leicht verändert, aber der Grundtenor stimmt heute noch.


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