Nürtingen

Büropflänzchen

23.01.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) Kein Büro ohne Benjamini! Das Bäumchen mit den glänzenden sattgrünen Blättern erfreut die Augen vieler Angestellter. Die Birkenfeige, wie der Ficus Benjamini auch genannt wird, stammt aus Asien, wo sie von Nepal bis Malaysia vorkommt. Wo es wärmer ist, wachsen die Benjaminis sogar als Straßenbegleitgrün. In manchen Gegenden werden sie sogar zum Problem, weil sie einheimische Arten verdrängen.

Wenn man ihn lässt, kann der Benjamini acht Meter oder noch höher werden, der Stamm kann einen Durchmesser von 30 bis 50 Zentimetern erreichen, die Krone bis zu zehn Meter. Im Büro ist er meistens viel zierlicher. Er ist übrigens der Vetter des etwas aus der Mode gekommenen Gummibaumes (Ficus elastica). Weitere Verwandte, denen man es nicht unbedingt ansieht, sind die Geigenfeige, die Oleanderfeige und die Kletterfeige und natürlich die echte Feige, deren Früchte vor allem im Orient geschätzt werden. In seltenen Fällen entwickelt auch der Benjamini Früchte, die kleinen orangefarbenen Beeren sind aber nicht essbar.

Latexallergiker sollten sich hüten, ihm allzu nahe zu kommen, denn der Baum kann bei ihnen einen allergischen Schock auslösen. Der Saft ist übrigens auch eine Riesensauerei beim Zurückschneiden.


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