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Akte Röper liegt bei der Staatsanwaltschaft

31.10.2007 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Akte Röper liegt bei der Staatsanwaltschaft

Abschluss des Verfahrens frühestens gegen Jahresende Ehemaliger Leiter der DRK-Rettungshundestaffel wegen Untreue angezeigt

NÜRTINGEN. In den Fall des ehemaligen Leiters der DRK-Rettungshundestaffel, Klaus Röper, kommt Bewegung. Bettina Vetter, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Stuttgart, teilte auf Anfrage mit, dass die Ermittlungsergebnisse der Kriminalpolizei nun vorliegen. Sollte die Aktenlage den Tatverdacht wegen Veruntreuung bestätigen, werde es, möglicherweise noch Ende dieses Jahres, zu einer Verhandlung gegen Klaus Röper kommen.

Die Wege Klaus Röpers und des DRK-Kreisverbands Nürtingen-Kirchheim trennten sich Ende letzten Jahres, nachdem der Kreisverband ein Disziplinarverfahren gegen den Rettungshundeführer eingeleitet hatte. Der Grund für das Verfahren war eine von Röper eigenmächtig organisierte Rettungsaktion im indonesischen Erdbebengebiet im Mai 2006. Röper, der sich nicht zum ersten Mal über die Weisungen seines Vorgesetzten hinweggesetzt hatte, war laut DRK mit Ausrüstung des Kreisverbandes, aber unter der Flagge des privaten Rettungsdienstes SAR Rescue Dogs nach Indonesien gereist. Den Ausgang des Verfahrens wartete Röper nicht ab und verließ das DRK nach zehn Jahren in Richtung Malteser Hilfsdienst, wo er eine neue Hundestaffel aufgebaut hat.


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