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"Zu Lasten anderer"

14.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bernd Hess, Nürtingen. Zum Leserbrief Nicht tot und kalt vom 13. März. Wer Arbeit braucht, fährt gerne ein paar Kilometer, heißt es in diesem Leserbrief. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand gerne zu seiner Arbeitsstelle fährt. Diese Fahrten sind mit Kosten verbunden, die vom Nettolohn abzuziehen sind und nach zur Zeit gültigen Gesetzen erst ab dem 21. Kilometer steuerlich absetzbar sind.

Des Weiteren ist damit ein nicht unerheblicher Zeitaufwand verbunden, der bei vielen pro Wegstrecke über eine Stunde ausmacht. Die Rechnung bezahlt die Familie. Sie hat weniger Geld zur Verfügung und auch weniger gemeinsame Zeit.

Wer braucht Arbeit? Wenn ich nicht vom Steuerzahler abhängig sein möchte, benötige ich Arbeit, um eine Familie versorgen zu können. Für jeden, der einen Arbeitsplatz in nächster Nähe hat, ist dies auch ein Gewinn an Lebensqualität. Wenn es auch nur für ein Familienteil so ist, damit zum Beispiel Kinder betreut werden können.

Über den Großen Forst darf man gerne seine Meinung kundtun und ihn auch ablehnen. In der Argumentation für die Ablehnung sollte man jedoch darauf achten, bessere Argumente vorzubringen, mit denen sich jeder identifizieren kann und die nicht zu Lasten anderer gehen.

Leserbriefe

Die Konsequenzen bleiben nicht aus

Reinmar Wipper, NT-Roßdorf. Zu den Artikeln „Das andere Abitur“ und „Abitur in Ausnahmezeit der Pandemie“ vom 3. Mai. Seit Corona übertreffen sich Politiker und Medien sowie etwa 50 Millionen Virologen, Statistiker und Propheten darin, diese Krise gesund und zu einem guten Ende zu beten. Im…

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