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Zeltspektakel

19.10.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ansgar Lottermann, Wendlingen. Das Zeltspektakel Köngen-Wendlingen stellt seit mittlerweile 25 Jahren immer wieder ein echtes kulturelles Highlight dar. Aber was die Männer und Frauen um Hansjörg Fritz in diesem Jahr auf die Beine gestellt haben, war ein echter Knaller. Jede Veranstaltung war auf ihre Art ein Erlebnis, das Varieté am Donnerstag hätte durchaus noch etwas mehr Zuschauer verdient gehabt.

Nicht ganz nachvollziehbar ist daher die Kritik des Manfred-Mann-Konzerts am Samstag in der Wendlinger Zeitung. Wir hatten jedenfalls nicht den Eindruck einer unterkühlten Vorstellung. Wer den Künstler schon öfter live gesehen hat, weiß, dass er bei seinen Auftritten immer sehr bescheiden agiert und sich nicht in den Vordergrund drängt.

Auch das Experiment am Sonntagnachmittag, bei dem Musikschule und Musikverein Wendlingen gemeinsam Trachtenrock spielten, war ein voller Erfolg. Die Rührung wegen dieses Geschenks an das Zeltspektakel war Hansjörg Fritz deutlich anzusehen. Bezeichnend dabei sein Satz Wir haben 25 Jahre versucht, Kultur nach Wendlingen zu bringen... Der Rest ging im tosenden Applaus des Publikums unter.

Das Publikum aus Köngen, Wendlingen und weit darüber hinaus hat das diesjährige Zeltspektakel durch einen sehr guten Besuch honoriert. Was fehlte, war die öffentliche Anerkennung der großen Leistungen des Vereins durch die Stadt Wendlingen und die Gemeinde Köngen. Wir haben bei keiner der Veranstaltungen einen der beiden Bürgermeister und nur wenige Gemeinderäte gesichtet.

Auch wenn das Programm sicher nicht den Geschmack eines jeden trifft, hätte man sich zumindest im Jubiläumsjahr ein eigenes Bild machen können. Ein Besuch der hierfür Verantwortlichen wäre auch eine gute Gelegenheit gewesen, vor Ort die Entscheidung für den Verkauf des Festplatzes noch einmal zu überdenken.

Auf jeden Fall bleibt zu hoffen, dass das Engagement der Zeltspektakler, die in diesem Jahr auch endlich mal auf der Bühne vorgestellt wurden, noch mindestens 25 Jahre anhält, zur Not auch an einem anderen geeigneten Veranstaltungsort.

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