Leserbriefe

Wortwahl hat mich entsetzt

06.07.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Janina Pröpster, Frickenhausen-Linsenhofen. Zum Leserbrief Polen und Europa vom 30. Juni. Das Schreiben von Herrn Neuscheler hat mich in der Wortwahl derartig entsetzt, dass ich mich zum ersten Mal herausgefordert fühle, hier zu antworten. Bezug nehmend auf das Titelbild des Nachrichtenmagazins Wprost sind sich auch in Polen die Menschen und die Kommentatoren einig, dass dieses Foto eine billige Provokation ist. Sind übrigens in Deutschland immer die Titelseiten so geschmackvoll?

Ich weiß nicht, ob Herr Neuscheler sich mehr Informationen aus verschiedenen anderen Zeitungen geholt hat, um über den EU-Gipfel ein differenzierteres Bild zu bekommen.

Das gewählte Wort, dass sich die Jugend nicht mehr gegenseitig abschlachtete, ist sehr zu wünschen, auch von mir. In der Tat wurde dies im letzten Krieg schrecklichst verübt. In diesem Zusammenhang eine Bitte: Herr Neuscheler sollte sich noch einige Geschichtsbücher besorgen und diese gründlichst durcharbeiten.

Ich möchte nicht weiter auf die widerliche Hetze eingehen. Ganz bestimmt ist dies nicht förderlich für ein gutes zwischenmenschliches Miteinander.

Mein persönliches Erlebnis aus dem Land Polen ist, dass die Menschen dort sich sehr wohl viele Gedanken machen und dass die Kritik am Premier wächst.

Leserbriefe

Großer Forst und die Wahlen

Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Artikel „Neuer Bauabschnitt sorgt für neuen Stau“ vom 21. Mai. „. . . zwischen Bahnhof und Nordtangente ging heute gar nichts mehr“. Man Stelle sich vor, Hugo Boss hätte doch auf dem Großen Forst gebaut und seine LKW-Flotte quält sich zusätzlich durch den Stau über…

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