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Wendlingen und Windkraftanlagen

26.10.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gerald Kühr, Wendlingen. Zum Artikel „Starker Gegenwind für die Windkraft“ vom 16. Oktober. Weshalb der BUND Kirchheim auf die Idee kommt, dass Wendlingen im Bereich Rübholz ein geeigneter Standort für Windkraftanlagen ist, kann ich nicht nachvollziehen. Der BUND verweist zur Begründung auf den Windatlas für Baden-Württemberg, wo für das Gebiet Rübholz eine berechnete mittlere Geschwindigkeit von 5,5 Meter pro Sekunde ausgewiesen wird. Hätten sich der BUND und der „Verband Region Stuttgart“ allerdings mit mehr als nur einer Seite des 60-seitigen Berichts befasst, hätten sie herausgefunden, dass wegen der komplexen Situation in der Region Stuttgart grundsätzlich von einem Fehler der Berechnungen von 0,4 Meter pro Sekunde ausgegangen werden muss.

Außerdem ist klar formuliert, dass für einen Standort im Wald, wie in Wendlingen, aufgrund der Turbulenzen der Windatlas nicht herangezogen werden kann, sondern Einzellfallberechnungen vorgenommen werden müssen! Interessant ist dabei noch, dass selbst unsere grün-rote Landesregierung eine mittlere Windgeschwindigkeit von 5,3 Meter pro Sekunde als absolutes Minimum für Windkraftstandorte vorgibt.

Dies bedeutet für mich, dass es hier nicht darauf ankommt, einen leistungsfähigen Windkraftstandort zu finden, der die Energiewende voranbringt. Im Gegenteil, aus technischer Sicht spricht nichts für das Gebiet Rübholz, es geht nur darum, das letzte Stückchen Wald abzuholzen, um ein Windkraftdenkmal zu errichten.

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