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Warum die Verlegung?

27.09.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Raimund Popp, Nürtingen. Vergangenen Sonntag fand wieder der autofreie Tag im Tiefenbachtal statt. Ich möchte an dieser Stelle vierfaches Lob allen denjenigen aussprechen, die dem Rest der Nürtinger Menschen einen wiederkehrenden Freudentag jedes Jahr bereiten. Dem enormen ehrenamtlichen Einsatz von mehr als hundert Leuten verdanken wir dieses beeindruckende Ereignis. Ich selbst bin nur ein kleiner Nutzer der Veranstaltung mit meiner vierköpfigen Familie. Bei all der Freude möchte ich aber dennoch eine oder zwei Randbeobachtungen aus meiner Sicht kurz erzählen.

So wie ein großer Teil der Nürtinger Freizeitnutzer wollte auch ich mit meiner Familie, bestehend aus zwei Erwachsenen und zwei kleinen Kindern, an dem angekündigten Nürtinger Kistenrennen als Hauptthema dabei sein. Wir hatten uns schon lange auf diesen Tag gefreut. Doch zu unserer Überraschung stand dort ein Schild „noch sechs Kilometer“ bis zum Veranstaltungsort. Oha, das ist ja jenseits von Gut und Böse der Kinderreichweite mit kurzen Beinen. Und so ging es wohl auch der Mehrheit aller Besucher (meistens Familien).

Was war geschehen? Hieß es nicht, die Veranstaltung sei am Sonnenhof? Nicht dass wir uns missverstehen in diesem vielschichtigen Thema: Ich gebe nur wieder, was die Spatzen vom Wald her pfiffen. Scheinbar wurde kurzerhand zwei Tage zuvor vom Beurener Gemeinderat aus heiterem Himmel die vorher genehmigte Straße verweigert. Sei es, wie ich mir sage, dass fast ein einzelner Beurener mit Einfluss den Gemeinderat zu dieser Änderung kurz vor Schluss bewegen konnte? Die Argumentation hierfür passt leider nicht mehr in die vielschichtige Betrachtung meines Gehirns, aber vielleicht findet der eine oder andere Besucher eines Tages hierzu eine Erleuchtung. Ist es die Angst vor Schmuddelkindern mit Öko-Touch, wer weiß das schon?

Eine Gegenfrage könnte auch sein, warum es überhaupt noch einen „Promilleweg“ mitten durch den Wald gibt.

Vielleicht auch aus dem Grund, weil es in Beuren einen Tunnel gibt und hier nicht. Ich hoffe, dass man sich nächstes Jahr näherkommt. Recherchiert habe ich die Aussagen nicht, die ich vielfach gehört habe, aber allzu oft ist das gegenseitige Einvernehmen eine leichte Verspannung.

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Gut dotierte Beamtenposten

Albrecht Dürner, Neckartailfingen. Zum Artikel „Lukrative Beamtenstellen“ vom 4. Mai. Ein sehr zweifelhaftes Vorgehen der noch amtierenden Bundesregierung wird beschrieben.

Schaffung von zusätzlichen B 8-Besoldungsstellen – 71 an der Zahl – dotiert mit mindestens 8300 Euro monatlich, eher…

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