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Leserbriefe

Wahlversprechen der SPD

23.04.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fritz Immel, Neckartailfingen. Zum Artikel „Steinmaier: In unserem Land gärt es“ vom 20. April. Die SPD will die Milliarden, die für Konjunkturhilfen und Wahlgeschenke vergeudet werden, bei den Reichen nach der Wahl wieder einkassieren. Wer ist da wohl gemeint? Politiker und Beamte bestimmt nicht. Es soll wohl der Eindruck entstehen, geldgierige Manager und ähnlich unbeliebte Personen sollen den Staatssäckel wieder füllen. Aber ein paar Prozent mehr Reichensteuer bringen die Milliarden nicht wieder. Da werden wahrscheinlich viel mehr mitbezahlen müssen, alle Akademiker, Rechtsanwälte, Ärzte, Handwerker, auch der junge Facharbeiter, der Überstunden macht, weil er Geld für die Familiengründung braucht – kurzum jeder, der nicht in der niedrigsten Steuerklasse ist. Aber vielleicht kommt es ja doch nicht so schlimm. Man mag sich nur an frühere Wahlversprechen der SPD erinnern: Im Wahljahr 2005 wurde verkündet, keine Mehrwertsteuererhöhung mit uns. Auch andere Wahlversprechungen aus jüngster Zeit könnten noch in Erinnerung sein. Wer weiß, vielleicht ist ja das Wählergedächtnis doch nicht so kurz, wie die Parteigenossen glauben?

Leserbriefe

Kuckuckseier vom Nürtinger Osterhasen

Egon Eigenthaler, NT-Oberensingen. Zum Artikel „Galgenbergpark: Kompromiss gefunden“ und zum Kommentar „Rücksicht nehmen“ vom 8. April. Wie, von CDU Stadtrat Kunzmann zur Wahl eröffnet, darf man in Nürtingen jetzt wieder „Klartext“ sprechen. Kein „Schönreden“, kein Vernebeln, und auch kein…

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