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Vorzug für Kulturlandschaft

05.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Richard Haußmann, Oberboihingen, für den Schwäbischen Albverein Teck-Neuffen-Gau. Die beabsichtigte Bebauung des Großen Forst mit einem riesigen Bauwerk der Boss AG beunruhigt alle, die sich dem Schutz unserer Landschaft verpflichtet fühlen, so auch den Teck-Neuffen-Gau des Schwäbischen Albvereins. Ist die Verwirklichung dieses Projekts zu verantworten? Das Neckartal und das Albvorland mit der Blauen Mauer zählen zu den herausragenden Schönheiten des Schwabenlandes. In zunehmendem Maß beeinträchtigen Industriegebiete und Hochhäuser das Landschaftsbild in unserer Gegend. Der gleichwohl noch faszinierende Blick vom Galgenberg und anderen Anhöhen würde ebenso wie der Blick vom Hohenneuffen oder der Teck auf die Nürtinger Landschaft durch den geplanten Bau nachhaltig verändert. Man darf den Natur- und Landschaftsschutz nicht nur dann ernst nehmen, wenn es um die Erhaltung von Biotopen oder um die Errichtung von Gartenhäusern in der freien Landschaft geht.

Dass viele Bewohner von Nürtingen und seiner Umgebung das Bauvorhaben im Großen Forst ablehnen, beweisen die zahlreichen Leserbriefe, in denen die vielfältigen negativen Auswirkungen breit erörtert wurden. Aber auch die von nahezu 3000 Demonstranten im Großen Forst gebildete Menschenkette war ein deutlicher Protest gegen eine weitere Verschandelung unserer Landschaft und gegen die weitere Zurückdrängung der Landwirtschaft auf den fruchtbaren Böden des Albvorlands. Der Teck-Neuffen-Gau des Schwäbischen Albvereins schließt sich diesem Protest an und appelliert an Oberbürgermeister Otmar Heirich und den Gemeinderat der Stadt Nürtingen, bei der von ihnen zu treffenden Entscheidung dem Gesichtspunkt der Erhaltung unserer ohnehin gefährdeten Kulturlandschaft den Vorzug zu geben.

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Überzeugende Ziele sehen anders aus

Erhard Springer, Wendlingen. Zum Artikel „Land soll weltweit zum Modell für Klimaschutz werden“ vom 6. Mai. Unser Land soll weltweit zum Modell für Klimaschutz werden. Seit drei Jahren ist ein Erweiterungsbau für die Kunsttherapie im Gespräch. Alternativ eine Verlegung des gesamten HfWU-Campus…

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