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Leserbriefe

Vorwürfe gegen Restriktionen

09.05.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Helmut Weber, Aichtal-Neuenhaus. Es ist nicht Vernunft, sondern ein existenzieller und zur Freizügigkeit gedrängter Pragmatismus, der nach Aufbruch der Einschränkungen schreit. Praktisches Handeln wird also über theoretische Denkweise gesetzt. Dem Verhalten ist sicher eine eingeschränkte Portion Verständnis geschuldet.

Der vielfach angestachelte Bürgerwille, jetzt Einschränkungen radikal abzuschütteln, übt nur ein Nachlaufen zu anderen Informations-Resistenten, die auch noch ihre Position als Recht für Anschuldigungen gegen Regierung beziehungsweise Politik verkaufen. Ihr Vorwurf artet in Abwertungen und Beschimpfungen gegen die aus, die in einer fremden und gefährlichen Situation ihren Job machten und das, so gut wie möglich. Jetzt im Nachhinein zu reklamieren, dass viele Einschränkungen nicht nur unverhältnismäßig, sondern „diktatorisch“ (also selbstherrlich) gesetzt wurden – ist skrupelloses Wortwerfen ohne Hinterfragung dieses Unsinns.

Wer den Gegner nicht kennt, außer, dass er gefährlich, sogar tödlich ist, wird in verantwortungsvoller Weise immer alle denkbaren Möglichkeiten der Gegenwehr einsetzen. Im Nachhinein zu sagen, dass dieses oder jenes unnötig war, ist einfach nur dumm – auch undankbar.

Leserbriefe

Von der Kirche im Stich gelassen

Eugen Wahl, Nürtingen. Zum Artikel „Als ,Friedenshetzer‘ verfemt“ vom 23. Mai. Hermann Umfrid – Sohn des „Friedenshetzers“: Ein ähnliches Schicksal wie das des als „Friedenshetzer“ diffamierten Otto Umfrid musste dessen Sohn Hermann (1892-1934) als Pfarrer im hohenlohischen Niederstetten…

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