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Verkehrslärm in Kappishäusern

02.11.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wolfgang Schneider, Neuffen. Zum Artikel „Kappishäuserner haben genug vom Lärm“ vom 8. Oktober. In dem Artikel werden zwei Wege zu einer Beruhigung des Verkehrs beschrieben, den Lärmaktionsplan fortzuschreiben oder eine neue Verkehrszählung zu beantragen, um über die Anzahl der Fahrzeuge zu argumentieren. Welcher Weg nun eingeschlagen wird ist den meisten Anwohnern in Kappis wohl egal. Hauptsache es passiert endlich was!

Eine wichtige Ursache für das erhöhte Verkehrsaufkommen wurde bisher noch gar nicht erwähnt: der Ausbau der B 28 von Bad Urach nach Reutlingen/Tübingen. Vor einigen Jahren sind alle Verkehrsteilnehmer von Kohlberg, Neuffen, Beuren et cetera, die in Richtung Reutlingen wollten, noch durch Metzingen gefahren. Das dauerte je nach Tageszeit zwischen zehn und 25 Minuten.

Diese Qual kann man sich heute sparen: Mal kurz durch Kappis, dann in Dettingen nur ein Kreisverkehr, neuerdings sogar vorfahrtsberechtigt (Abzweigung Neuhausen) und mit Beschleunigungsstreifen auf die B 28, dann Vollgas. Durchaus legitim, auch ich benutze diese Anbindung. Nun habe ich manchmal den Eindruck, dass sich einige Autofahrer in Kappis noch auf der B 28 wähnen. Ein Kilometer Ortsdurchfahrt mit 30 statt 50 Kilometer pro Stunde dauert exakt 48 Sekunden länger! So viel Zeit sollte sein! Die Kappiser Ortschaftsräte haben unser Anliegen einstimmig angenommen und eine erneute Zählung des Verkehrs beantragt. Doch um wirklich etwas zu bewegen, benötigen wir auch eine möglichst breite Zustimmung des Neuffener Stadtrats. Wir alle hoffen genau darauf.

Übrigens, der Zubringer zur „Rennstrecke B 28“ in Richtung Reutlingen/Tübingen ist in Neuffen bereits auf 30 Kilometer pro Stunde beruhigt (Reutlinger Straße). Das gibt uns Hoffnung, vielleicht passiert bei uns in Kappis ja auch mal was.

Leserbriefe

Das Geld in Kitas und Grundschulen stecken

Uli Kirchner, Nürtingen. Zum Artikel „Land belohnt Schulleitungen“ vom 19. November. Kann das sein? Oder ist das einfach nur falsch gemeldet? Die Hauptlast tragen doch nicht Schulleitungen, sondern die Lehrerinnen und Lehrer, die mit wechselnden Dienstplänen, Maskenschutz, Gesprächen mit Eltern…

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