Leserbriefe

Verkehrskonzept Neuffener Straße

26.03.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fritz Eisele, NT-Hardt. Zum Artikel „Gedämpfte Atmosphäre in der Stadthalle“ vom 19. März und „Radweggestaltung sorgt für Zündstoff“ vom 25. März. Der Titel des Artikels zur Gemeinderatssitzung am 17. März trifft nur für den Beginn der Sitzung zu. Die ersten 16 Punkte der Tagesordnung gingen mit professioneller Routine über die Bühne. Die meisten Punkte waren vorbesprochen und es gab überwiegend einstimmige Beschlüsse. Beim letzten Punkt zu laufenden Planungen und Maßnahmen wurde es dagegen sehr lebhaft. Die Baumaßnahme Neuffener Straße brachte die Gemeinderäte fraktionsübergreifend auf die Palme. Kritisiert wurde die unzureichende Umsetzung der Wünsche aus der Gemeinderatssitzung vom 30. Januar und der Bauausschuss-Sitzung vom 3. März.

Bei Erörterung der Thematik in der Rad-AG am 11. März konnte der für das Thema verantwortliche Technische Beigeordnete nicht wie vorgesehen teilnehmen. Da die Baumaßnahmen in der Neuffener Straße bekanntlich bereits mit Hochdruck laufen, ist zu befürchten, dass nach Abschluss der Kabelverlegungsarbeiten der frühere Zustand ohne große Veränderungen wiederhergestellt wird. Diese Baumaßnahme ist schon seit langer Zeit bekannt und nicht erst seit der Corona-Krise. Leider wurde im Vorfeld die Zeit nicht genutzt, die Fahrradinfrastruktur in ausreichendem Maße zu überdenken und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Rad- und Autoverkehr zu planen. Zu einer möglichen veränderten Verkehrsführung mit Einbahnstraße und/oder Umleitung des Hauptverkehrs über die Südtagente gibt es keine Planungsalternativen mit validen Aussagen.

Die Gemeinderäte als Vertreter der Bürgerschaft haben das Recht, auf ihre sehr emotional vorgetragenen Fragen in der Sitzung am 17. März verbindliche Antworten zu bekommen, bevor Fakten geschaffen werden. Da die Verwaltung diese durch die Corona-Krise verursachten zusätzlichen Aufgaben vermutlich kurzfristig nicht leisten kann, ist zu überlegen, die Baumaßnahmen für eine gewisse Zeit zu unterbrechen, um eventuelle Verbesserungsmaßnahmen der verkehrlichen Situation noch zu ermöglichen.

Leserbriefe

Der Schulbetrieb gehört reformiert

Reinmar Wipper, NT-Roßdorf. Warum muss der Schulbetrieb zuhause weiterlaufen, während überall das öffentliche Leben in die Knie geht? Hausaufgaben sind schon lange eine Herausforderung vieler Familien. Seit bald drei Wochen aber nervenaufreibende Psycho-Hürden des Familienfriedens. Papa ist…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe