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Leserbriefe

Verkehrsaufkommen in Kappishäusern

25.11.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Matthias Goldsche, Neuffen. Zum Artikel „Gemeinderat Neuffen will Tempolimit für Kappis“ vom 19. November. Der Artikel zeigt auf erfreuliche Weise, dass das Kappiser Bürgerbegehren auf Unterstützung des Neuffener Gemeinderats trifft. Wohl aber nicht vom Bürgermeister selbst getragen wird, was auch den mehrfachen Versuch der Kappiser erklärt, ihr Anliegen durchzubekommen.

Wenn man bei der Sitzung anwesend war, wird einem die Ähnlichkeit des ersten Drittels des Artikels zur Sitzungsvorlage nicht entgangen sein. Der negative Ton, auf den in Kappis gebildeten Arbeitskreis, kann in Zeiten der Politikverdrossenheit nur als geschmacklos empfunden werden. Es ist klar, dass wenn man auf den Durchschnittlichen Täglichen Verkehr (DTV) schaut, der Verkehr „objektiv“ gesehen nicht stark zugenommen hat. Jedoch ist das was die Bürger täglich erleben in keinem Mittelwert abbildbar, sondern der Alltag enthält dynamische Spitzen.

Dass eine Reduzierung auf Tempo 40 dazu führt, die Not der Bürger zu lindern, scheint dem Bürgermeister nicht klar zu sein. Zusätzlich wurde dem Antrag der Kappiser auf eine Aktualisierung der Verkehrszählung nicht entsprochen. Daher entbehrt die Aussage, dass der Verkehr objektiv nicht so schlimm sein kann, jeglicher Grundlage, da es eben keine aktuellen Werte gibt. Ich persönlich finde es bedauerlich, dass ein gewählter Volksvertreter so wenig Empathie hinsichtlich der Belange seiner Wähler zeigt. Ein „ich stehe hinter euch“ sieht anders aus.

Leserbriefe

Nawalny und das russische Volk

Hartmut Schewe, Aichtal-Neuenhaus. Zum Leserbrief „Der besondere Blick auf Putin“ vom 11. Januar. Ei, was ist er doch für ein Tausendsassa, der „gute Russe Nawalny“. Russische „Gönner“ bezahlen seine Behandlung in Berlin. Welcher Art die wohl sind? 30 000 Dollar investiert er (woher kommt das…

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