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Verhältnismäßigkeit nicht erkennbar

24.03.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans Zoller, Nürtingen. Zum Artikel „Kostenexplosion bei der Tiefenbachbrücke“ vom 11. März. Unsere Brücken und Stege. Die Stadt Nürtingen muss mit einem Sanierungsstau im Tiefbaubereich umgehen. Das Stadtsäckel ist bekanntlich nicht sonderlich voll. Bei dieser Ausgangslage leistet man sich ein Brückle im Tiefenbachtal für sagenhafte 330 000 Euro. Dabei hätte eine einfache Holzkonstruktion vollauf genügt.

Anderes Bild. Als Ausgleichsmaßnahme für den Großen Forst wurde das Steinachbett zwischen Brücke Werastraße und Bahnunterführung verändert. Der dort vorhandene Laiblinsteg wurde abgebaut und aus finanziellen Gründen ersatzlos gestrichen. Der Steg war ein wichtiger und beliebter Übergang und Anbindung des Lerchenbergs an die Innenstadt, für Fußgänger und Radfahrer. Darunter viele Schüler.

Die Stadt hat sich damals nicht die Mühe gemacht, eine Zählung der Passanten vorzunehmen. Das musste eine private Initiative tun. Ergebnis: 940 Passanten an einem normalen Werktag. Wie viele Menschen wohl nutzen täglich das Brückle im Tiefenbachtal? Ich kann da leider keine Verhältnismäßigkeit erkennen. In absehbarer Zeit wird zudem der obere Lerchenberg großflächig bebaut.

Hier wäre eine Situation gegeben, ein gelungenes und finanziell tragbares Projekt anzudenken. Die betroffene Bevölkerung würde es danken.

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Sie predigen Wasser und trinken Wein

Roswitha Oberländer, NT-Oberensingen. Zum Artikel „Franziskus will keine ,Vogel-Strauß-Politik‘“ vom 11. Juni. „Im Gehorsam akzeptiere ich seine Entscheidung, so wie ich es ihm versprochen habe.“ Kardinal Marx ordnet sich den Anweisungen des Papstes unter. Wem ordnet sich der Papst als Oberhaupt…

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