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Leserbriefe

Und was ist mit den alten Bewohnern?

13.04.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Erna Langer, Nürtingen. Zum Artikel „Runder Tisch am 15. April“ vom 26. März. Nach mehreren Anfragen bei Versicherungen wie Allianz, Axa, HUK, unsere Häuser in der Wörthstraße gegen Grund- und Hochwasser zu versichern, wurden wir mit negativem Bescheid entlassen.

Wenn aber die bisher geplante Bebauung nicht grundlegend geändert wird, kann ganz Kleintischardt bis hin zur Gerberstraße (Steinach) regelmäßig mit Grundwasser in allen Kellern rechnen. Dazu führen auch die Wanne (Fundamente) des gesamten Baugebietes, die drei Meter hohen Mauern ringsherum und der noch mal erhöhte Hochwasserschutzdamm direkt am Neckarufer.

Wo bitte soll das Wasser von Lerchenberg, Neckar und Steinach dann hin? Und welchen Hochwasserschutz bekommen wir Anwohner? Eine Mauer mit fünf Metern? Als ob das Ungemach von unten, das unsere Häuser auf Dauer zerstört, nicht genug ist, wird die Sicht für unsere „kleinen Häuser“ total zugebaut, ohne einen Sonnenstrahl.

Warum müssen die „wunderschönen Neckarvillen“ so hoch gebaut werden? Kein einziges Ästchen Grün sehen wir dann noch. Wissen die Herren Gemeinderäte und der Bauausschuss, wie hoch unsere schöne Stadt- und Laurentiuskirche ist? Das Dach ist 24 Meter hoch, so hoch wie die „Villen“! Aber die Hauptsache scheint zu sein, dass die neuen Bewohner direkt am Neckar und im Trockenen sind. Nach dem Motto: was geht uns die alte Bebauung an? Mehr ist dazu nicht zu sagen, außer: ein kleiner und feiner Park für alle Nürtinger und Gäste wäre schön.

Leserbriefe

Bahnnetz-Ausbau ist zentrales Thema

Matthias Gastel, Filderstadt, Bundestagsabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen. Zum Artikel „Viertelstundentakt nicht möglich?“ vom 16. November. Seit Jahren schon engagiere ich mich für einen besseren Bahnverkehr in unserer Region. Das weiß auch der Kollege Kenner (SPD) aus dem Landtag. Leider baut…

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