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Tunnel von nirgendwo nach nirgendwo?

12.07.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Wer die beste Infrastruktur hat, überlebt“ vom 8. Juli. Das „Forum Stuttgart 21“ nutzte der Lieferant der gewaltigen Bohrmaschine und Parteien-Groß-Spender Herrenknecht dazu, vom deutschen Volk noch mehr Geld für S 21 zu fordern, statt Spenden für Griechenland zu geben.

Zehn Milliarden geben die Steuerzahler bereits für diese Vernichtung des Bahnknotens Stuttgart, aber mancher kriegt den Hals nicht voll bei dem „System 21“. Der Herrenknecht-Moloch soll jetzt einen Tunnel bohren, der keinen Anfang und kein Ende hat, denn diese Zeitung schreibt: „Der Bahn fehlt noch die Genehmigung.“

Das gilt für das kleine, achtgleisige brandgefährliche Bahnhöfle im Tal, wo sich die Experten der Bahn blamiert haben mit der Fehlplanung der Wasserhaltung und dem Nesenbachdüker.

Aber auch am oberen Ende fehlt der Anschluss, denn für einen Bahnhof am Flughafen gibt es keine genehmigungsfähige Planung. Also ein Tunnel von nirgendwo nach nirgendwo.

Doch auf dem Forum ohne Kritik kann Bahnchef Kefer lächelnd unwidersprochen verkünden: „Am 5. August öffnen wir den Trog“, denn seit der Erst-Erlaubnis 2005 wird behauptet, S 21 diene „dem Wohle des Volkes“ mit doppelter Leistung, Fortschritt und Zukunft. Dieses Märchen ist längst entlarvt durch Fakten, aber die windelweiche Erlaubnis von damals gibt es immer noch und wird gnadenlos missbraucht – zum Wohle des Volkes? Wohl kaum.

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