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Leserbriefe

Treffende Formulierung von Herrn Molitor

10.10.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hartmut Schewe, Aichtal-Neuenhaus. Zum Kommentar „Vorlaut“ vom 22. September. Vor Kurzem bin ich dem Redakteur Molitor ziemlich auf die Füße getreten. Anlass war sein Kommentar über die Demo der „Querdenker“ (Maßnahmen gegen Corona) und dabei seine Wortwahl. Ich würde das heute wieder tun. Sein letzter Kommentar über Friedrich Merz dagegen stößt auf meine volle Zustimmung. In diesem Fall ist die Wortwahl gelungen. „. . . nassforsch“, „Larmoyanz“, „kaltschnäuzig“ müsste noch durch „arrogant“ ergänzt werden. Und dann wären wir bei dem wesensverwandten Plagiator und schneidigen Kurzzeit-Verteidigungsminister zu Guttenberg, der über seine Hellseherei stolperte, als er den Kommandanten der Gorch Fock per Ferndiagnose um die halbe Welt wegen angeblicher Inkompetenz seines Amtes enthob.

Aber wir müssen jetzt nicht für die beiden sammeln, damit sie sich ihr täglich Brot leisten können. Denn die beiden „Hoppla, jetzt komm ich“-Politiker haben nicht nur ihre einträgliche Lobbyisten-Tätigkeit gemein. Das scheint in der Politikerkaste eine lässliche Sünde und weit verbreitete, lohnende Freizeitbeschäftigung zu sein. Wie sonst wäre es zu begreifen, dass es weder dem Bundestag noch den Länderparlamenten einfach nicht gelingen will, ein Lobby-Register zu verabschieden, in dem jeder nachlesen kann, welcher Politiker von welcher Interessengruppe wann wie viel Knete bekommen hat?

Leserbriefe

Demonstranten ohne Maske geht gar nicht

Jürgen Schwinghammer, Neuffen. Zum Artikel „Demonstration ohne Masken in der City“ vom 20. Oktober. Das Demonstrationsrecht ist ein Grundrecht. Wenn aber in Stuttgart 300 Demonstranten gegen die Maskenpflicht ohne Maske und Abstand demonstrieren und dabei von der Polizei „eskortiert“ werden,…

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