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Leserbriefe

Teil des Grünzugs soll geopfert werden

30.07.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Karin Bauer, Großbettlingen. Zum Artikel „Großer Wirrwarr um Biogasanlage“ vom 15. Juli. Nun haben wir es auch schriftlich, die sogenannte Biogasanlage, die im Großbettlinger Gatter entstehen soll, ist eine Abfallbeseitigungsanlage. 20 000 Quadratmeter Wald im regionalen Grünzug sollen dafür geopfert werden. Der Wald ist der größte Sauerstoffproduzent und Klimaschützer überhaupt. Es erinnert mich wieder einmal an Schilda, wenn man eine Abfallbeseitigungsanlage zum Schutz des Klimas bauen möchte und dafür den Klimaschützer abholzt. Wäre weltweit nicht so viel in die Natur eingegriffen worden, hätten wir wahrscheinlich weniger Probleme. Das geht von der Begradigung der Bäche und Flüsse über die Abholzung der Wälder und Regenwälder bis hin zur Zersiedelung der Böden, ohne vorher die Ressourcen zu nutzen.

Sehr stutzig macht mich auch die Aussage über die Abstände, Emissionen und den Kaltluftabzug. Wird hier mit zweierlei Maß gemessen, oder geht man davon aus, dass auf die Schnelle keiner merkt, dass die Firma Früchte-Henzler und das Gewerbegebiet Rammert (mit bewohnten Gebäuden) nicht den gebotenen Abständen entsprechen? Nachdenklich macht auch, dass das Landratsamt (Forstamt) mit dem Slogan „Pro Wald, pro Mensch“ wirbt und dann dafür ist, den Wald abzuholzen. Interessant ist es auch, wenn man auf der Homepage von Nürtingen surft. In der Landschaftsplanung erfährt man Erstaunliches, wenn man den Erläuterungsbericht bis ganz zum Schluss durchliest. Da Unterlagen und Texte nicht öffentlich verwendet werden dürfen, darf ich nicht zitieren. Es kann aber jeder selbst im Internet nachschauen.

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Die Veranstaltung aus Querdenker-Sicht

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