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Leserbriefe

Stuttgart 21: Geld für andere Projekte fehlt

03.09.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Rauscher, Nürtingen. Zum Artikel „Stuttgart 21: Die Kommunen zahlen mit“ vom 21. August. Die Nürtinger Zeitung hat dargestellt, welche Kosten durch das Projekt Stuttgart 21 auf die Stadt Nürtingen zukommen. Diese Kosten belaufen sich in einem Zeitraum von acht Jahren auf rund eine Million Euro.

Für dieses Projekt wird aus Nürtinger Sicht der direkte Schienenanschluss von Nürtingen zum Flughafen und zur Messe hervorgehoben. Argumentiert wird weiter, dass Flugreisende von Nürtingen zum Flughafen mit dem ÖPNV aktuell 67 Minuten benötigen würden. Diese Reisedauer ist so falsch wie viele Argumente, die die Stuttgart-21-Befürworter immer wieder benutzen. Die Reisedauer – laut VVS und Deutsche Bahn – beträgt tatsächlich nur 36 Minuten. Dies ist eine akzeptable Zeit, wenn man bedenkt, dass man auf dem Flughafen eh längere Eincheckzeiten hat. Verkürzen könnte man diese Reisedauer tatsächlich durch ein verbessertes Nahverkehrsangebot. Dazu aber fehlt Geld, das in das Projekt Stuttgart 21 gepumpt wird. Die S-Bahn der Region Stuttgart war lange Zeit ein Vorzeigeprojekt, wenn auch ein sehr hochpreisiges.

Aktuell hat bereits die Region Probleme, S-Bahn-Projekte zu realisieren. Verschärft wird die abnehmende Attraktivität dieses Verkehrssystems durch Fahrplanprobleme und Fahrtumlegungen bedingt durch Stuttgart 21. Den Bürgern bleibt nur, sich zu wehren, um Schlimmeres zu verhindern!

Leserbriefe

Nawalny und das russische Volk

Hartmut Schewe, Aichtal-Neuenhaus. Zum Leserbrief „Der besondere Blick auf Putin“ vom 11. Januar. Ei, was ist er doch für ein Tausendsassa, der „gute Russe Nawalny“. Russische „Gönner“ bezahlen seine Behandlung in Berlin. Welcher Art die wohl sind? 30 000 Dollar investiert er (woher kommt das…

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