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Streit über die Nutzung von Streuobstwiesen?

02.03.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Volker Kleefeldt, Wendlingen, Vorsitzender CDU-Gemeinderatsfraktion. Zum Artikel „Darf man Obstwiesen zur Freizeit nutzen?“ und zum Kommentar „Was für ein Dilemma!“vom 19. Februar. Die Zeitung berichtete über den angeblichen Streit in Wendlingen über die Nutzung von Streuobstwiesen und verwies in ihrem Kommentar auf Haushaltsanträge von CDU und Freien Wählern, die „beide einen partnerschaftlichen Weg mit verschiedenen Akteuren“ anstreben würden. Mein Versuch, unserer Lokalredakteurin am Telefon den fundamentalen Unterschied der beiden Anträge zu verdeutlichen, schlug leider fehl. Deshalb der Leserbrief zum Nachlesen: Wilfried Schmid als Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler übergab mit der Haushaltsrede an die Verwaltung offiziell eine Ergebnisaufstellung einer Überprüfung eines Teils des Landschaftsschutzgebiets. Weiter wurde von ihm behauptet: „Lediglich ein Viertel der Grundstücke werde entsprechend der Verordnung gepflegt und genutzt, bei den anderen kommt es zu teilweise eklatanten Verstößen“.

Nachdem selbst aus dem Landratsamt zu vernehmen ist, dass sich die Wiesenbesitzer in der Regel an die Verordnungen halten, dürfte klar sein, worum der Streit sich dreht: Es geht um die pauschale Verurteilung von 75 Prozent der Wiesenbesitzer, die mit hohem Engagement, zeitlichem und finanziellem Aufwand ihre Grundstücke pflegen und sich sehr darüber wundern, dass von einer Gemeinderatsfraktion bereits schwarze Listen übergeben werden und die Nutzung aller Grundstücke im Landschaftsschutzgebiet dokumentiert und bewertet werden soll. Um richtig verstanden zu werden.

Grobe Verstöße gegen die Bestimmungen eines Landschaftsschutzgebiets sind über das Ordnungsamt der Stadt und das Landratsamt abzustellen, wie es seit vielen Jahren in Wendlingen wiederholt geschieht. Die CDU-Fraktion will zu einem partnerschaftlichen Miteinander und die „Macher und Ausführer“ unterstützen. Haltlose Vorwürfe an den größten Teil der Wiesenbesitzer sind kein partnerschaftlicher Weg.

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Sie predigen Wasser und trinken Wein

Roswitha Oberländer, NT-Oberensingen. Zum Artikel „Franziskus will keine ,Vogel-Strauß-Politik‘“ vom 11. Juni. „Im Gehorsam akzeptiere ich seine Entscheidung, so wie ich es ihm versprochen habe.“ Kardinal Marx ordnet sich den Anweisungen des Papstes unter. Wem ordnet sich der Papst als Oberhaupt…

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