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Soziale Distanzierung im Hölderlinjahr

20.04.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Scharfenberger, Nürtingen. Derzeit würde man auch in Nürtingen das Hölderlin-Jahr gerne begeistert feiern. Und jetzt das verdammte Virus. Soziale Distanzierung. Eine Zäsur. Und doch: Grade jetzt, wo „social distancing“ globaler Verhaltenskodex wird, wo man sich einigelt, maskiert, gebannt, kann ein Blick darauf ernüchternd und anregend zugleich wirken. Kulturschaffende, Künstler, Autoren – wohl auch ein Friedrich Hölderlin in seiner Lebenszeit – sind dem social distancing oftmals sehr ausgesetzt. Es prägt ihr Leben und Werk, schärft den Blick für das, was geschieht und möglich – nicht mehr unmöglich – wird. Ich finde, die Ereignisse fordern dazu heraus, das Sujet der sozialen Distanzierung als gemeinsamen Beitrag im Hölderlin-Jahr aufzugreifen und zu geben.

Leserbriefe

Warum Angst bis zur Impfung?

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Corona-Impfung: Wo stehen wir?“ vom 12. September. Auf dem neoliberalen Markt ist ein weltweiter Wettbewerb entbrannt um die vielen Milliarden, die für die Forschung nach Impfstoffen gegen ein angeblich neues Virus mobilisiert wurden. Auch das…

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