Leserbriefe

Schächtung nicht nach deutschen Vorschriften

30.11.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jürgen Morr, NT-Zizishausen. Zum Leserbrief „Nach islamischen Vorschriften“ vom 20. November. Dem Leserbrief von Herrn Yunus Baslig vom 20. November über die Schächtung nach islamischen Vorschriften möchte ich Folgendes entgegenhalten: Am 17. November wurden in Alsheim, Kreis Alzey-Worms, 58 Schafe im Hinterhof einer Gärtnerei in mehrfach rechtswidriger Weise von Laien geschächtet. Das Verbrechen geschah in einem Holzverschlag auf offenem Boden, ohne Genehmigung des Veterinäramts, nicht in sachgerechter Umgebung und ohne die gesetzlich vorgeschriebene vorherige Betäubung der Tiere – ein elendes Blutbad!

Weitere 30 Schafe konnten laut Veterinäramt und Polizeibericht lebend sichergestellt werden. Bundesweit darf man eine hohe Dunkelziffer zusätzlicher, wenn auch vielleicht kleinerer Gesetzesverstöße dieser Art anlässlich des Opferfestes unterstellen.

Wer sich so radikal über unsere Gesetze hinwegsetzt, braucht sich nicht zu wundern, wenn die Bräuche seiner Religion hierzulande als radikal diskriminiert werden.

Wenn der Islam weiterhin Tausende Terroristen hervorgebracht hat, darf man sich auch nicht beklagen, wenn diese Religion als radikal bezeichnet wird. Und wenn der Koran zudem etwa 200fach aufruft, Nicht-Muslime zu verfolgen, zu bekämpfen, zu töten, dann ist diese Religion auch nicht friedlich.

Deshalb genießt der Islam keinen guten Ruf in Deutschland, in Europa, auch wenn uns verkündet wurde, der Islam würde zu Deutschland gehören. Toleranz scheint ihre Grenzen zu haben, denn das Volk ist offenkundig mehrheitlich anderer Meinung!

Der Islam in seiner heutigen Form und mit solchen Ausprägungen darf nicht zu Deutschland gehören, denn sonst entwickeln wir uns rückwärts, werden unsere Gesetze über Ethik im Umgang mit Mensch und Tier aufgeweicht und abgeschafft. Die Schächtung, egal ob jüdisch oder islamisch, hat im Grunde nichts in unserer Kultur zu suchen und gehört nicht in unseren Alltag.

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