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Leserbriefe

Ruhestörung am Galgenberg

25.05.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Beate Staudenmaier, Nürtingen. Zum Artikel „Oberbürgermeister präzisiert ,Ärgernis‘“ vom 21. Mai. Zum Artikel und zur weiteren Debatte über die Villa am Galgenberg im Folgenden einige Gedanken dazu. Lärmbelästigung am Galgenberg ist ein generelles Thema und kann nicht ausschließlich auf die Bewohner und Bewohnerinnen der Villa beschränkt werden. Während des Frühlingsfestes auf dem Cannstatter Wasen sind am Wochenende täglich ab dem frühen Nachmittag mehrere Gruppen von Volksfestbesuchern und -besucherinnen betrunken und grölend den Galgenberg hochgelaufen. Ebenso ist der Galgenberg an schönen Tagen stets ein beliebter Ort für Feste.

Ein großes Problem aus meiner Sicht sind auch die kleinen Feiern im Park des Galgenbergs, da diese oft Scherben hinterlassen und dieses zu Schnittwunden an den Pfoten der Hunde führt. Beim Lesen des Artikels entsteht der Eindruck, als würden die Hunde der Villa die Nachbarschaft in Angst und Schrecken versetzen. Allerdings darf man dabei nicht außer Acht lassen, dass es Menschen gibt, welche generell Angst vor Hunden haben und nicht ausschließlich die Hunde der Villa für manch einen furchtsam sind. In Gesprächen mit anderen Hundehaltern rund um den Galgenberg wird stets deutlich, dass unzureichende „dog stations“ mit Hundekotbeuteln zur Verfügung stehen. Dieses ist allerdings Aufgabe der Stadt, solche zu installieren.

In mir keimt die Vermutung, dass die Villa für politische Interessen genutzt wird und man einen Schwarzen Peter sucht, welchem man „Ärgernisse“ in die Schuhe schieben kann. Man sollte sich zum einen schon etwas tiefer mit den Menschen dort auseinandersetzen als an Ruhestörung und Hundekot festzuhalten, zumal der Oberbürgermeister in der Nachbarschaft des Wohnprojektes lebt. Zum anderen wäre es durchaus interessant, die wahren Gründe der Nichtnutzung des Parks zu erörtern, wie zum Beispiel das Thema der Barrierefreiheit.

Leserbriefe

Grüne verbieten keine Einfamilienhäuser

Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Leserbrief „Das Ende des Einfamilienhauses“ vom 22. Februar. „Es ist einfach albern“ meinte Ministerpräsident Kretschmann dieser Tage, dass irgendjemand in Deutschland verbieten wolle, dass Menschen Einfamilienhäuser bauen dürfen. Und es ist nachweislich…

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