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Leserbriefe

Rümelinstraße ist viel stärker belastet

13.07.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Alfred Knapp, Nürtingen. Zum Artikel „Abkürzung über den Säer ist nur 170 Meter kürzer“ vom 12. Juli. Die Säerstraße ist eine äußerst sonnige Wohnlage. Trotzdem wurden dort noch vor einigen Jahren Bauplätze wie Sauerbier angeboten. Offensichtlich hat die bekannte Verkehrsbelastung durch die Zufahrt zum Krankenhaus und zu den Schulen auf dem Säer viele Interessenten davon abgehalten, sich dort niederzulassen. Der Sprecher der Initiative Säerstraße hat diese Belastung beim Erwerb seines Grundstückes anscheinend nicht objektiv eingeschätzt. Ich würde ihm raten, sich einmal in einen Garten in der Rümelinstraße zu setzen und von dort aus deren Verkehrsbelastung zu betrachten. Er wird dann feststellen, dass er dagegen in der Säerstraße „wie im Himmel“ wohnt.

Tempo 30, keinerlei Lkws, nur während der Woche bei Schulschluss für kurze Zeit der unvermeidliche Stau beim Einbiegen in die Rümelinstraße. Diese war dereinst eine Sackstraße, heute ist sie de facto Bundesstraße. Herr Dobler sollte diesen Anwohnern, die zum Teil dort schon jahrzehntelang wohnen, ein klein wenig Entlastung gönnen und nicht Stadt und Landkreis, und damit uns allen, vollkommen unnötige Kosten aufbürden.

Wir können uns darüber freuen, dass in den 60er-Jahren auf Initiative unseres damaligen Oberbürgermeisters Gonser das Krankenhaus von der schon damals mächtig belasteten Stuttgarter Straße auf den Säer verlegt wurde. Seit zwei Jahren haben wir nun dort ein mustergültiges Klinikum, dessen Standort in unserer Stadt auch in den nächsten Jahrzehnten gesichert ist. Es kann nicht sein, dass dessen ungehinderte Zufahrt von einer Minderheit erschwert wird. Die Belastung durch die wenigen „Abkürzer“, die dadurch die Rümelinstraße entlasten, hält sich in erträglichen Grenzen, zumal auch die Säerstraße selbst durch die Stichstraße nach Reudern profitiert hat.

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