Leserbriefe

Rauchfreier Bahnhof

03.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Krüger, Nürtingen. Zum Leserbrief „Grandios gescheitert“ vom 26. November. Herrn Gänzles Beobachtungen auf dem sogenannten „rauchfreien Bahnhof“ Nürtingen kann ich nur bestätigen. Dort stehen und sitzen regelmäßig Fahrgäste, die sich am Rauchverbot überhaupt nicht stören, auch die DB-Mitarbeiter schreiten nicht ein. Allerdings ist der von Herrn Gänzle als Ansagerhäuschen bezeichnete Teil des Bahnhofes in Wirklichkeit das Büro des Fahrdienstleiters, zu dessen Aufgaben, zumindest in Nürtingen, auch die Ansagen gehören.

Vor einigen Wochen habe ich zur nachmittäglichen Hauptverkehrszeit einfach mal mehrere der an Gleis 2 wartenden Raucher auf ihr Verhalten und auf ihren Verstoß gegen das Rauchverbot angesprochen. Die Antworten waren interessant. Hier einige Beispiele: „Was willst du denn, das machen hier doch alle“; „Was geht Sie das an?“; „Ach, das ist hier verboten, ich habe mich schon gewundert, dass hier so wenige Kippen auf dem Bahnsteig liegen“; „Willst du eine in die Fresse haben oder was?“.

Übrigens werfen die meisten Raucher ihre Kippen bei Einfahrt ihres Zuges nicht auf den Bahnsteig, sondern in das Gleisbett, sehr zum Ärger der DB. Das Projekt „Rauchfreier Bahnhof“ ist tatsächlich gescheitert, aber warum? Meiner Meinung nach gibt es dafür mehrere Gründe: keine Kontrollen beziehungsweise keine Zurechtweisungen durch DB-Mitarbeiter; Egoismus und Gedankenlosigkeit der Raucher; das Wegsehen der anderen Fahrgäste, die sich auch am Rauchen stören, aber nichts dagegen sagen. Überall, wo das Einhalten von Verboten oder Geboten nicht wirksam überwacht wird, tun die Leute, was sie wollen. Dies können die Bürger nicht nur am Nürtinger Bahnhof, sondern auch in der Fußgängerzone, vor dem NC und an anderen Stellen der Stadt beobachten.

Leserbriefe

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