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Rallye Monte Kappis – subjektiver Eindruck

25.11.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Susanne Allmendinger, Neuffen-Kappishäusern. Zum Artikel „Gemeinderat Neuffen will Tempolimit für Kappis“ vom 19. November. Aufgrund des Engagements einer neu gegründeten Bürgerinitiative, mit Ziel eine Verkehrsberuhigung für die K 1241 zu erreichen, folgte der Ortschaftsrat deren Antrag, eine aktuelle Verkehrszählung zu erwirken. Über diesen Antrag sollte am 17. November vom zuständigen Neuffener Gemeinderat entschieden werden. Einige Mitglieder der Bürgerinitiative nahmen an der öffentlichen Sitzung teil. Zu meiner Überraschung wurde eine ganz andere Sitzungs-Vorlage zu diesem Thema eingebracht. Wer darüber kurzfristig entschieden hat, ist nicht bekannt.

Hier ein subjektiver Eindruck zur Verkehrslage von mir als Anwohnerin am Ortsende Richtung Dettingen/Erms. Hier hat sich noch eine zusätzliche Problematik entwickelt. Die steile und kurvenreiche Straße ist zur Rennstrecke für viele Auto- und Motorradfahrer geworden. Auch als Teststrecke für Kfz-Reparaturbetriebe im Ermstal ist diese Strecke beliebt. Die vorgeschriebene Geschwindigkeit wird nur von einer geringen Anzahl der Fahrzeuge eingehalten, die mutwillige Lärmbelästigung ist zu allen Tages- und Nachtzeiten üblich. Raser lärmen mit erhöhter Geschwindigkeit bergwärts und talwärts, hochgerüstete Pkws und Kolonnen von Motorrädern, dazu mautsparender Schwerlastverkehr. Unkontrolliert rast der Verkehr in und aus dem Ort. Das Lärmen der Fahrzeuge ist schon vom Ortsende Dettingen her zu hören.

Die gesundheitlichen Belastungen kennt jeder Mensch, der an solch einer Straße wohnt. Die Dominanz des Straßenverkehrs bestimmt unser Leben nachhaltig. Das Ausfahren von Stellplatz oder Garage ist lebensgefährlich, kurz hinter der Kuppe, Gespräche mit den Nachbarn auf der anderen Straßenseite unmöglich. Im Garten kein Bereich, der noch Ruhe bietet. Ein stationärer Blitzer wurde vor Jahren, auf Drängen der Kappiser Bürger, statt einer nötigen Fahrbahnverschwenkung aufgestellt. Dieser ist seit Langem außer Betrieb und kann nicht repariert werden. Auch dieses Hilfsmittel ist uns der Landkreis schuldig geblieben.

Verkehrsberuhigung ist eine große Aufgabe dieser Zeit, Entschleunigung, Reduzierung der Luftverschmutzung und Lärmschutz wird in jeder Gemeinde hier im Umkreis ernst genommen. Auch für unseren kleinen Ort sollten die gleichen Rechte erstritten werden. Ohne Engagement der Stadt Neuffen können wir dies nicht erreichen.

Leserbriefe

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