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Radfahrer statt Super-Beamter

15.05.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ralf Epple, Frickenhausen. Zum Artikel „Ein Fürsprecher für Radfahrer“ vom 7. Mai.

In der Radverkehrsszene hat dieser Artikel die Runde gemacht und wurde höchst positiv aufgenommen. Endlich ein Hoffnungsschimmer für die oft gebeutelte Radfahrerschaft in der Region. Das wird sich sicher lohnen, denn derzeit ist das Radverkehrsnetz einfach zu lückenhaft, zu undurchsichtig, mit zu vielen Geboten und Verboten, zu vielen Fallen und Pseudoradwegen, die rechtlich gesehen gar keine sein dürfen.

Nun bleibt schwer zu hoffen, dass unser durchaus fahrradfreundlicher – und damit umwelt- und klimafreundlicher – OB Fridrich ein gutes Händchen hat bei der Personalwahl.

Dass die Entscheidung auf eine Person fällt, die tatsächlich aktive Erfahrung mit dem Radfahren zu jeder Tages- und Jahreszeit hat. Die über den Tellerrand schaut und sofort erkennt, wenn ein „Radweg“ so nicht bestehen darf und entweder umgewidmet werden oder ertüchtigt werden muss. Da hilft kein Super-Beamter, da hilft ein umfassend erfahrener Radfahrer, der bereit ist, sich an die Vorschriften und Regularien zu halten, damit Radfahrer zügig und sicher unterwegs sein können. Die größten Herausforderungen werden die Ertüchtigungen der Neckartalwege sowie eine erträgliche Verbindung nach Kirchheim sein sowie eine breitenwirksame Aufklärung in der Bevölkerung, dass auf Radfahrer besondere Rücksicht zu nehmen ist und Autofahrer keine eingebaute Vorfahrt haben.

Leserbriefe

Sie predigen Wasser und trinken Wein

Roswitha Oberländer, NT-Oberensingen. Zum Artikel „Franziskus will keine ,Vogel-Strauß-Politik‘“ vom 11. Juni. „Im Gehorsam akzeptiere ich seine Entscheidung, so wie ich es ihm versprochen habe.“ Kardinal Marx ordnet sich den Anweisungen des Papstes unter. Wem ordnet sich der Papst als Oberhaupt…

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