Leserbriefe

Ohne erhobenen Zeigefinger aufgeklärt

01.08.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stefanie Kemmner, Unterensingen. Zum Artikel „Schulen sollen vor Suchtgefahren warnen“ vom 17. Juli. Als ich damals in der Oberstufe war, gab es die Aktion „Keine Macht den Drogen“. Im Rahmen des Bio-Unterrichts wurde das Material dieser Aktion (ohne Leistungsdruck und Klassenarbeiten) durchgesprochen und mir sind bis heute die damals erklärten Wirkmechanismen verschiedener Drogen und die langfristigen Auswirkungen auf Körper und Gehirn in Erinnerung.

„Keine Macht den Drogen“ hatte als Aktion, die von außen kam, einen besonderen Stellenwert bei uns Schülern, den normaler Unterricht wahrscheinlich nicht gehabt hätte. Wir wurden sachlich und ohne erhobenen Zeigefinger aufgeklärt. Überall hingen in dieser Zeit entsprechende Plakate und wir Schüler wurden mit Aufklebern ausgestattet. Vieles von dem Wissen und der Art der Aktion fließt noch heute in meine Kurse ein, in denen ich Kinder und Jugendliche vom Dauerspielen am Computer abbringe und ihnen zeige, wie sie sich am Computer so verhalten, dass sie psychisch und körperlich gesund bleiben (oder sogar werden).

Mit meiner Aktion „Keine Macht dem Computer! Der Benutzer bin ich!“ kläre ich Eltern, Lehrer und Schüler über Computersucht und den Zusammenhang mit ergonomischem Verhalten am Computer auf. Seit Winnenden habe ich für diese Aktion Sponsoren, sodass ich den Informations- und Erfahrungsabend kostenlos anbieten kann.

Leserbriefe

Warum wurde Freibad nicht früher geöffnet?

Friedhelm Horn, Rotenburg. Zum Artikel „Freibad öffnet Montag“ vom 10. Mai. Der Liebe wegen bin ich fast jedes Wochenende in Nürtingen. Ich bin passionierter Schwimmer und bin von der Qualität des Hallenbades und des Freibades in Nürtingen begeistert. Problem ist nur: Das Freibad ist nicht…

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