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Obstwiesen und Freizeitverhalten

09.03.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hermann Sommer, Panoramastraße, Wendlingen. Zum Artikel „Darf man Obstwiesen zur Freizeit nutzen?“ vom 19. Februar. Es wurden leider nur die negativen Beispiele gezeigt, und nicht die positiven. Die gibt es auch. Ich sehe 90 Prozent gepflegte Grundstücke. Im letzten Herbst wurden 80 Hochstamm-Obstbäume gepflanzt, in den letzten Jahren wurden Vogelhecken mit heimischen Sträuchern gepflanzt, Habitate für Eidechsen und Blindschleichen angelegt, Blumenwiesen als Bienenweide gesät, Imker sind aufgezogen und viele Nistkästen wurden aufgehängt. All das hat die Allgemeinheit keinen Cent gekostet. Diese Veränderungen sind nach 1992 erfolgt und nach den Buchstaben des Gesetzes nicht erlaubt. Ich befürchte, dass dies alles durch die Hyperaktivitäten eines Hobbyornithologen weg muss. Zitat aus der Berichterstattung: „Auch Herr Schmid sieht die Problematik der Stücklesbesitzer‘‘. Das ist scheinheilig. Er sieht Klärungsbedarf, aber vorher will er, dass 100 Stücklesbesitzer beim Landratsamt angezeigt werden und danach reden. Herr Schmid hat Sorge um den Bestand von Vögeln und Insekten, andere sorgen sich um den Bestand von Feldhasen und anderen Säugetieren in der Flur, wieder andere um Eidechsen und Blindschleichen. Und dann sind da noch ein paar Leute, die das alles beachten sollen, die Wiesen und Bäume nach „Vorschrift“ pflegen und sich dort möglichst wenig aufhalten sollen. Es gäbe noch viele Gründe zu endlosen Diskussionen. Nur eins ist sicher: Wer Streuobstwiesen will, muss sich mit den Stücklesbesitzern arrangieren und nicht mit der Keule Landratsamt drohen.

Leserbriefe

Sie predigen Wasser und trinken Wein

Roswitha Oberländer, NT-Oberensingen. Zum Artikel „Franziskus will keine ,Vogel-Strauß-Politik‘“ vom 11. Juni. „Im Gehorsam akzeptiere ich seine Entscheidung, so wie ich es ihm versprochen habe.“ Kardinal Marx ordnet sich den Anweisungen des Papstes unter. Wem ordnet sich der Papst als Oberhaupt…

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