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Nürtingens Umgang mit Radikalen

06.10.2018 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ragini Wahl, Nürtingen. Mit diesem Thema sollte sich der Tagesordnungspunkt 4 in der letzten Sitzung des Fachrates für Interkulturelle Zusammenarbeit (FIZ) am 26. September beschäftigen. Wie schleppend hierzu das Vorgehen bisher verlaufen ist, zeigt sich allein schon exemplarisch an der Tatsache, dass der Fachrat anderthalb Jahre gebraucht hat, um überhaupt zur Kenntnis zu nehmen, dass der Moscheeverein von Milli Görüs vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

In der öffentlichen Sitzung (in der Regel sind nur zwei bis vier Besucher anwesend) am 26. September sollten nun die Mitglieder des FIZ (gewählte Vertreter aus der Bevölkerung und jeweils ein Vertreter der Fraktionen des Gemeinderates) über einen Sachstandsbericht befinden, der für einen interfraktionellen Antrag im Gemeinderat der Stadt dienen sollte. Dazu sah sich der Fachrat jedoch nicht in der Lage. Es fehlte trotz Vereinbarungen in der Sitzung im Juli an der nötigen Vorbereitung. Nur der Vertreter der Freien Wähler meinte, das Anliegen für den Antrag sei gut und deshalb sei er dafür, die Aufgabe nun anzupacken.

Ich frage mich, wieso wirken auffallend viele Mitglieder des Fachrates überfordert – bei einem Thema, das bis Jahresende in die Vorlage zu einer Gesamtkonzeption der Stadt Nürtingen zur Integration einfließen soll.

Leserbriefe

Demokratie und Corona-Tests

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Pandemie fast ohne Parlament“ vom 20. Oktober. In dem Artikel wird auch das exakte Datum der freiwilligen Entmachtung der Volksvertreter genannt – Zitat: „Gesetz . . . das der Bundestag am 25. März beschlossen hat.“ Also im März 2020, als die…

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