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Muss erst etwas passieren?

06.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Henrik Guth, NT-Reudern. Meine beiden Jungs spielen beide in Reudern Fußball. Der ältere mit elf Jahren trainiert jetzt schon, wegen der warmen Witterung, auf dem Reuderner Sportplatz im Freien. Um 19 Uhr ist Trainingsende. Danach werden die Bälle und die Schuhe geputzt, Trainingsutensilien aufgeräumt und geduscht. Zu dieser Jahreszeit ist es nach 19.30 Uhr schon stockdunkel. Vom Sportplatz bis zu den ersten Häusern sieht man fast gar nichts. Wenn dann noch ein Auto entgegenkommt, fährt man fast wie im Blindflug neben dem Graben der Straße entlang hoch zum Nürtinger Ortsteil Reudern.

Vor einigen Wochen haben unsere hochgeschätzten Gemeinderäte in Nürtingen, wie schon die Jahre zuvor, eine Beleuchtung zum Aspach abgelehnt. Die Kernstadt hat ja auch mit anderen Projekten eine höhere Priorität als so ein Ortsteil. Es muss erst etwas passieren, bis gehandelt wird. Der neue Krankenhausparkplatz in Nürtingen ist die ganze Nacht mit über 90 Laternen so satt beleuchtet, dass die Flugzeuge auf dem Flughafen erst nachfragen müssen, welche Landebahn sie nehmen müssen, die linke oder die rechte.

Es finden auch noch andere Veranstaltungen wie das Jugendtraining auf dem Aspach statt. Die Besucher von Turnieren, Vatertag, Maihock, Waldfest oder privaten Feiern im Sportheim haben auch ein Anrecht auf einen sicheren Heimweg. Falls es um die Unterhaltskosten der Beleuchtung gehen sollte, habe ich auch schon zwei Vorschläge. Nur jede zweite Lampe auf dem Krankenhausparkplatz würde nach 22 Uhr bestimmt genügen. Zusätzlich könnte man das Dach in der Grundschule in Reudern isolieren. Dies ist das einzige Gebäude in Reudern, wo der Schnee im Winter nicht lange auf dem Dach liegen bleibt, und das Dach ist groß! Wenn man auf der Bühne steht, hat man durch die Dachplatten einen wunderschönen Ausblick auf die Reuderner Dächer. Wenn man diese Aktionen so durchführen würde, bräuchte man sich um die Unterhaltskosten der Beleuchtung zum Sportplatz keine Sorgen machen.

Ich bitte daher den Gemeinderat in Nürtingen, das Thema Beleuchtung zum Sportplatz Reudern erneut auf die Tagesordnung zu nehmen und sich Gedanken über die Gefahren der unbeleuchteten Straße zum Wohle aller Bürger und Kinder zu machen. Wenn die oben genannten Damen und Herren ihre Kinder so zum Freizeitsport schicken müssten, wäre solch eine Straße bestimmt schon längst begradigt und beleuchtet!

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