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Leserbriefe

Mit Herz und Verstand

12.04.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Helmut Weber, Aichtal. Zum Artikel Union strikt gegen Konferenz mit Taliban vom 4. April. Fernab, ohne den Druck familiär und finanziell Betroffener, also ohne unmittelbar zu leistenden Blutzoll irgendeiner Art, im politisch wohltemperierten Mitteleuropa sitzend, kann es durchaus eine Partei-Einsicht sein zum Beispiel eine Taliban zu ignorieren, völkerrechtlich oder wie auch immer und damit auch Wege, die einen angenehmen Fremdstatus unterlaufen könnten. Dass solchermaßen Ignorierte eine merkwürdige Form wählen, um den Vertretungsanspruch für ein Volk zu bekunden, nämlich das wahllose Türmen von Leichenbergen, ist sicher Fakt, aber kein rechtlicher, eher einer des Unrechts was die CDU-Haltung in dieser Sache verständlich sein lässt , sie meidet deshalb den rechtlichen Zugang zur Spitze der Taliban, das heißt letztlich jegliches Unrecht. Keine Konferenz mit Tätern!

Unsere hauseigenen Rechthaber schützen westliche Errungenschaften. Menschenleben, die inzwischen auf der Strecke bleiben, oder schlimmer, Milliarden, die per Projektil oder Minen ihre afghanischen Früchte tragen müssen, sind bedauerlich, aber leider unabdingbar. Eine christlich-demokratische Völkerfreundschaft ist Langzeitwerten verpflichtet nicht dem Augenblick. Im Westen mal nichts Neues auch gut.

Leserbriefe

Die Konsequenzen bleiben nicht aus

Reinmar Wipper, NT-Roßdorf. Zu den Artikeln „Das andere Abitur“ und „Abitur in Ausnahmezeit der Pandemie“ vom 3. Mai. Seit Corona übertreffen sich Politiker und Medien sowie etwa 50 Millionen Virologen, Statistiker und Propheten darin, diese Krise gesund und zu einem guten Ende zu beten. Im…

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