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Ministerium könnte für Ruhe sorgen

03.04.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gabriele Schlewek, Bempflingen. Zum Artikel „Schulkonflikt: Ministerium räumt Lücke ein“ vom 25. März. Ich finde es unverständlich ohne Ende, dass die Not der Schüler und Schülerinnen, der Lehrkräfte und nicht zuletzt des Rektors so mit Füßen getreten wird. „ . . . in der neuen Legislaturperiode wird eine Änderung des Schulgesetzes angestrebt . . .“: das bringt den schon seit Jahren (wenn ich es richtig verstanden habe) gebeutelten Beteiligten in dieser Situation recht viel. Reicht es denn nicht, dass unsere Jugendlichen und auch wir Lehrer unter dieser unsäglichen schulischen Coronasituation leiden müssen? Kann da ein Ministerium nicht gleich für Ruhe sorgen?

Da müssen Lehrer geschützt werden, indem sie die Klasse wechseln müssen, Schüler wechseln den Kurs, um ihr Abitur bestehen zu können und dann wird in der nächsten Legislaturperiode angestrebt das Gesetz zu ändern?! Was ist denn das für ein Armutszeugnis? Ich bewundere die Kollegen aus dieser Schule, die immer noch durchhalten und bemitleide die Mitschüler. In welchen Zeiten leben wir eigentlich?

Dass eine einzige Person zusammen mit ihrer Mutter eine Schule so terrorisieren kann, ohne dass sie in hohem Bogen von dieser Schule fliegt – es ist wirklich traurig. Und ich hoffe, dass ich niemals, wirklich niemals in eine auch nur annähernd vergleichbare Situation komme.

Leserbriefe

Die Konsequenzen bleiben nicht aus

Reinmar Wipper, NT-Roßdorf. Zu den Artikeln „Das andere Abitur“ und „Abitur in Ausnahmezeit der Pandemie“ vom 3. Mai. Seit Corona übertreffen sich Politiker und Medien sowie etwa 50 Millionen Virologen, Statistiker und Propheten darin, diese Krise gesund und zu einem guten Ende zu beten. Im…

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