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Mehr Vernunft statt Egoismus auf Rädern

01.08.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gunter Schwäble, Wendlingen. Zum Leserbrief „Ist Toleranz heute ein Fremdwort“ vom 27. Juli. Auch Biker sind Verkehrsteilnehmer. In Paragraf 1, Absatz 2 der Straßenverkehrsordnung heißt es: „Wer am Verkehr teilnimmt, hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar behindert oder belästigt wird.“ Welche Umstände sind vermeidbar? Zum Beispiel das Powerdröhnen in Wohn- und Erholungsgebieten mit Maschinen von Marken, bei denen der – „Sound“ genannte – Krawall zum Geschäftsmodell gehört. Vermeidbar ist auch das Manipulieren des Auspuffs. Untauglich ist in diesem Zusammenhang der naive Verweis auf die Angaben der Fahrzeughersteller zur Schallemission – siehe Spritverbrauch.

Es gab einmal eine Zeit, in welcher Radfahrer (!) mit sogenannten Radlaufklingeln die Menschen terrorisierten. Sehr schnell wurde dieser Unfug definitiv verboten. Doch niemand demonstrierte für das Recht am lautstarken Radlspaß und gegen Intoleranz! Man war damals noch nicht so vernetzt wie heute und natürlich fährt man mit dem Rad nicht mal eben 100 Kilometer zur Großdemo, aber vielleicht hat die Akzeptanz des Verbotes auch ein wenig daran gelegen, dass in dieser Zeit Vernunft, Einsicht und Respekt noch eine Chance gegen den Egoismus hatten.

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Bahnnetz-Ausbau ist zentrales Thema

Matthias Gastel, Filderstadt, Bundestagsabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen. Zum Artikel „Viertelstundentakt nicht möglich?“ vom 16. November. Seit Jahren schon engagiere ich mich für einen besseren Bahnverkehr in unserer Region. Das weiß auch der Kollege Kenner (SPD) aus dem Landtag. Leider baut…

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