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Leserbriefe

Mehr in Jugendarbeit investieren

24.07.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans-Peter Eitel, Neckartenzlingen. Zum Artikel „Ohne Täterorte kein Gedenken“ vom 19. Juli. Wann hört dieser Wahnsinn denn endlich auf, dem Grauen Altäre zu bauen? Als wenn wir nicht schon genug Gedenkstätten, Mahnmale oder Ähnliches hätten. Damit wird kein einziges schreckliches Unrecht ungeschehen gemacht. Was sind das für Menschen, die immer mehr Gedenkorte erbauen wollen? Oder gibt es gar eine Rangliste, welches Land die meisten Gedenkstätten hat?

Historisch gesehen ist inzwischen doch wirklich alles aufgearbeitet, und wer sich aus welchen Gründen auch immer informieren will, der kann heute schon auf genug gesicherte Informationen zurückgreifen. Wem es um ehrliches Gedenken an einen oder mehrere Menschen geht, der wird das sicher auch ohne ein Mahnmal können. Wenn es aber darum geht, wie in dem Artikel erwähnt: „Internationale Bauvorhaben lassen sich besser vermarkten“, dann ist das einfach würdelos und geschmacklos, die Bausubstanz mit Gefühlen lukrativer machen zu wollen.

Manchmal wird man auch das Gefühl nicht los, dass „Ewiggestrige“ sich mit diesen „Mahnmalen“ ihre eigenen Denkmale errichten wollen. Ich finde einfach, dass es sinnvoller wäre, das viele Geld, das wir ohnehin nicht haben, in Jugendarbeit zu investieren, um zu verhindern, dass je wieder so etwas geschehen kann, was danach Mahnmale nötig macht.

Leserbriefe

Demokratie und Corona-Tests

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Pandemie fast ohne Parlament“ vom 20. Oktober. In dem Artikel wird auch das exakte Datum der freiwilligen Entmachtung der Volksvertreter genannt – Zitat: „Gesetz . . . das der Bundestag am 25. März beschlossen hat.“ Also im März 2020, als die…

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