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Maut oder ein Europa, das nichts kostet

10.12.2016 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Helmut Weber, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Kompromiss zur Maut bringt Bund weniger Geld ein“ vom 1. Dezember. Europäer, die sich mit Vehemenz auf einen fiktiven Kern einzuschwören beginnen, haben Freizügigkeit schon als wichtigen Baustein erkannt. Deshalb sind bereits nahezu alle Staaten für eine Hochschätzung der Wege zueinander aktiv – per Denkabgabe für Straßenbenutzung. Man mautet und nun auch bald deutsch. Es ist eine konstruktive erzieherische Art des Zusammenwachsens – der bedachten freizügigen Begegnung. Begegnung muss etwas kosten, dann ist sie erst etwas wert.

Solche Architekturgrundlagen unter dem Europostulat dienen also einem höheren Ganzen und geben schon Aufschluss, wie solche Kernschmelzbestückung Europas Herz einmal zum Glühen bringen wird. Was für ein Sendungsbewusstsein! Wäre ein Europa, das nichts kostet, überhaupt ein Europa und für wen?

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