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Maßnahmen verschärft: Test-Zwang für Kinder

11.01.2022 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Im Blindflug durch die Pandemie“ vom 7. Januar.

Viele Experten und Medien berichten, dass die aktuelle Virus-Mutation Omikron sehr ansteckend ist und sich deshalb schnell verbreiten kann. Aber es ist auch bekannt, dass Erkrankungen an Omikron meistens harmlos verlaufen und selten Klinik-Aufenthalt erfordern. Außerdem ist das menschliche Immunsystem seit der Kindheit darauf trainiert, die schon immer vorhandenen Corona-Viren und deren viele Mutationen gezielt zu erkennen, zu bekämpfen und gleichzeitig eine Dauer-Immunität im Körper aufzubauen. Eine wunderbare Fähigkeit, die mit gesunder Ernährung und Bewegung im Freien wirksam unterstützt werden kann. Nachdem seit einem Jahr Millionen Menschen auch in Deutschland mit den neuartigen mRNA-Impfstoffen mehrfach geimpft und geboostert wurden, haben Experten unter anderem in Israel festgestellt, dass die Impfwirkung schnell nachlässt und gegen harmlose Mutationen wie Omikron sowieso wenig hilft. Damit wächst die Hoffnung, dass die Pandemie auf natürliche Weise endet und Impfungen und PCR-Tests nicht mehr erforderlich sind. Dann wäre auch der „Blindflug durch die Pandemie“ zu Ende, den Bärbel Krauss bezüglich der grünen Schulpolitik im Südwesten ausführlich beschreibt.

Es wäre ein Segen, wenn den Kindern in Schulen und Kitas auch die täglichen Tests erspart bleiben könnten, die sogar noch verschärft werden soll, wenn die Eltern auch diese Maßnahmen dulden. Die weitere Steigerung der PCR-Zwangs-Tests an Kindern und Erwachsenen „ohne Booster“ werden auch zu einer Steigerung der täglichen RKI-Fallzahlen führen, da selbst „harmlose Omikrons“ genügend winzige Schnipsel liefern für die vielen „Positiv-Fälle“ und die Begründung der verschärften Maßnahmen.

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