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Maskenpflicht: Keine Kontrollen in der Stadt

30.03.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bärbel Rösch, NT-Oberensingen. Wie kann es sein, dass man uns als Bürger allein lässt! Eigentlich bin ich ein ruhiger ausgeglichener Mensch, aber jetzt bin ich wütend! Donnerstag, 25. März, nachmittags: Im Corona Testzentrum arbeiten viele Menschen vielleicht noch ehrenamtlich ohne Pause, um Bürger zu testen, um das Infektionsgeschehen so niedrig wie möglich zu halten. Sie sind freundlich und unermüdlich. Menschen stehen mit Maske und Abstand diszipliniert an, um sich testen zu lassen. 20 Meter weiter an der Stadthallenwand sitzen jedoch zehn bis 15 Männer ohne Maske und trinken Alkohol und sind in bester Stimmung. Einige dunkelhäutige Menschengruppen telefonieren und halten sich ebenfalls dort auf. Weitere zehn Meter entfernt auf dem Spielplatz und drumherum sitzen Mütter, Väter, Jugendliche, tummeln sich viele Kinder (mehr als 100 Menschen, dicht an dicht) und die meisten ohne Maske.

Soweit ich weiß, herrscht in der Innenstadt Maskenpflicht. Aber das wissen diese Menschen auch, obwohl der größte Teil vielleicht nicht der deutschen Sprache mächtig ist. Wo ist das Ordnungsamt? Warum lässt man uns, die alle Regeln einhalten, allein? Wie sollen wir die Inzidenz senken, wenn diese Menschengruppen so uneinsichtig sind und es niemand kontrolliert und ahndet?

Vor einiger Zeit habe ich einen Mitarbeiter vom Ordnungsamt an der Stadtbrücke getroffen und ihn auf Kontrollen im Innenstadtbereich angesprochen. Er sagte mir, dass er allein wäre, zwei andere fahren Streife und er müsse nach Falschparkern schauen. Ich bitte dringend unseren Oberbürgermeister und das Ordnungsamt auf diesem Gebiet ihren Job zu machen!

Ich habe meine Enkel seit einem ganzen Jahr nicht mehr in den Arm nehmen dürfen. Wir sehen uns lediglich mal an der Haustür oder auf der Terrasse mit Abstand. Ein Ende ist so nicht abzusehen.

Leserbriefe

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