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Masken tragen und die Inzidenzen

16.04.2022 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Leitartikel „Die Freiheit der anderen“ vom 2. April.

Unsere Nürtinger Zeitung musste am 2. April einen Leitartikel veröffentlichen, den Annika Grah von den Stuttgarter Nachrichten überschrieben hat mit „Die Freiheit der anderen“. Es ist erstaunlich, mit welchem Eifer dafür geworben wird, auch künftig freiwillig Masken zu tragen, damit Familien vor ihren Kindern geschützt werden, deren Infektionszahlen 15-mal so hoch seien wie vor einem Jahr. Haben also die Corona-Maßnahmen versagt in den letzten zwei Jahren? Liegt es an den Inzidenzen? Wir erinnern uns: Als die neue Corona-Sprache auch noch um das Wort „Inzidenz“ bereichert wurde, sollte bei einer „Inzidenz 100“ die Grenze zu einer Katastrophe erreicht sein. Mittlerweile haben sich das RKI, die Politik und die Medien an „Inzidenz 2000 plus“ als das neue Normal gewöhnt – ohne weitere Erklärung. Die RKI-Zahlen beweisen: Als „Positiv-krank“ gelten mittlerweile mehr als 50 Prozent der Menschen, die zu dem PCR-Tests gezwungen werden. Millionen gesunde Menschen sind es jede Woche, die mit der Test-Lotterie zu „Inzidenzen“ gemacht werden – auch die Kinder.

All diese Menschen voller Angst und Panik werden als „Fälle“ missbraucht für den Zwang zur Spritze, mit dem der profitable Markt mit den gefährlichen Spritzen langfristig gesichert werden soll. Die Spritzen-Einkommen sind unglaublich. 10,3 Milliarden Gewinn hat allein der Biontech-Chef Ugur Sahin mit 19 Milliarden Spritzen-Umsatz verdient. Für diesen 50-Prozent-Profit wurde ihm auch noch das „Steinmeier-Verdienst-Kreuz“ verliehen.

In dem Leitartikel wird auch „Freiheit“ ganz neu definiert, denn es geht nicht um die verlorene Freiheit aus dem Grundgesetz, sondern jetzt geht es um die „Freiheit zur Maske“, die verteidigt werden soll gegen die anderen Menschen, die wieder ein fröhliches Gesicht zeigen und Versöhnung statt Spaltung wollen.

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