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Leserbriefe

Kritik an der Ministerin

02.07.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Hepp, Wendlingen. Zum Artikel „Ehrenamt in der Pflege“ vom 24. Juni. Hier wird ein Artikel in der Zeitung abgedruckt, dass sich eine Sozialministerin, Frau Monika Stolz, dem mangelnden oder geringen Interesse und Engagement im sozialen Bereich widmet. Ich unterstelle der Dame Wahlpropaganda und Parteiinteresse.

Hat sich diese Dame in einem Verein, einer Gruppe, einem Chor oder einer sonstigen Vereinigung sehen lassen, gefragt oder sich informiert? Ich glaube nein, wenn ja, dann müsste sie mehr von ihrer und den anderen Parteien verlangen, und zwar das, was vom Bürger erwartet wird.

Alle Gruppen und Vereine, die sich im öffentlichen Umfeld bewegen, sind doch bedacht, ihre Mitmenschen zu unterhalten, zu motivieren und zu begeistern (auch in Alten- und Pflegeheimen). Bedarf es da noch einer Aufforderung oder Verpflichtung einer Ministerin?

Tun ist für uns alle selbstverständlich. In Nürtingen und im gesamten Umkreis wird von allen Vereinen und Gruppen für ehrenamtliche Tätigkeiten viel getan. Die Zeitung sollte doch, und das ist ihr Auftrag, dem Gemeinwesen über diese sozialen Leistungen berichten.

Der Leser (und auch die Ministerin) wäre besser informiert. Es wäre schön, wenn alle positiven Ereignisse der Altenpflege und Arbeit der Vereine in der Zeitung erwähnt würden. Wir alle müssen uns nicht einer „BELA“ verpflichten, wie von der Ministerin verlangt, wir tun es schon seit vielen vielen Jahren. Freiwillig.

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