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Kreisverkehre in Nürtingen

14.01.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Helmut Nauendorf, Nürtingen, Stadtrat. Zum Leserbrief „Kreisverkehre für alle“ vom 13. Januar. Reiner Essl spricht ein wichtiges Thema an. Die Situation an der B 297 im Bereich der Einmündungen der Robert-Mayer- und Schellingstraße stellte sich vor dem Einbau des Kreisverkehrs anders dar als heute. Besonders Autofahrer, die von Reudern her kamen, fuhren sehr oft mit überhöhter Geschwindigkeit. Bergab konnte man es einfach rollen lassen. Da halfen auch keine Geschwindigkeitsbegrenzungen. Und Hand aufs Herz: Wem ist das nicht schon passiert?

Nun müssen aber Kinder diese Straße überqueren, um in den Kindergarten Rieth zu kommen. Der Kreisverkehr bremst die Geschwindigkeit, und es gibt vor beziehungsweise hinter dem Kreisverkehr Fahrbahnteiler, sodass die Kinder oder Frauen mit Kinderwagen die Straße in zwei Schritten überqueren können. Dies war die Begründung für den Bau dieses Kreisverkehrs. Herr Essl hat durchaus recht, wenn er schreibt, der neuralgische Verkehrspunkt liege 100 Meter weiter unten, dort wo die Tiefenbachstraße in die B 297 einmündet. Ich habe in der Debatte im Gemeinderat bereits darauf hingewiesen, dass es verkehrstechnisch eigentlich sinnvoller wäre, diesen Bereich mit einem Kreisverkehr zu versehen. Zumal man ja die Ampel jetzt dort umgehen kann, wenn man vom Tiefenbach kommend in Richtung Reudern fahren will. Auch die Sperrung der Robert-Mayer-Straße für den Lkw-Verkehr wird nicht von jedem Lkw-Fahrer beachtet. Klar ist, dass es Sinn macht, auch die Kreuzung an der Tiefenbachstraße/ Kirchheimer Straße zu einem Kreisverkehr umzugestalten. Es macht überhaupt Sinn, die Kreuzungen der Durchfahrtsstraßen im Stadtgebiet schrittweise zu Kreisverkehren umzubauen, mindestens dort, wo man nicht ausdrücklich die Verkehrsströme steuern will, und wo es technisch möglich ist.

Der Gemeinderat wird sich im März mit dem neuen Verkehrskonzept in einer Klausurtagung befassen. Klar ist auch, dass der Bau von Kreisverkehren ein teures Unterfangen ist, und deshalb brauchen wir ein langfristiges Konzept in der Stadt. Und andere wichtige Aufgaben hat der Gemeinderat auch.

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