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Leserbriefe

Kommunikation ist keine Einbahnstraße

16.10.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Astrid Strauß, Aichtal-Neuenhaus. Seit Wochen nun verfolge ich das Possenspiel unserer Bürgermeisterwahl hier im Aichtal und reibe mir gelegentlich verwundert die Augen. Bewohner der Nachbargemeinden, die in den letzten Jahren ebenfalls Bürgermeisterwahlen durchgeführt haben, dürften sich nur wundern, wie in unserer Gemeinde der offizielle Umgang miteinander erfolgt. Ich hoffe nur, dass das für die Zukunft so nicht Schule macht.

Als Bürgerin dieser Stadt kann ich nicht nachvollziehen, worin denn wirklich die Probleme unseres Bürgermeisters mit dem Gemeinderat bestehen. Hier wird nicht mit offenem Visier diskutiert. Ich kann auch nicht nachvollziehen, welchen Anteil Teile unseres Gemeinderates an dieser Situation haben. Nicht jeder von uns wahlberechtigten Bürgern hat die Nähe zu einem Gemeinderatsmitglied, damit dieser aus dem Nähkästchen plaudern könnte – was er aber eigentlich aufgrund der Geheimhaltungspflicht gar nicht dürfte.

Von Seiten der Verwaltung (Bürgermeister) höre oder lese ich öffentlich nichts, worin der Gemeinderat öffentlich denunziert und wie die Sau durchs Dorf getrieben wird. Wo bleibt bei den internen Querelen dann noch Raum für die tatsächliche Arbeit? Aufgrund der aktuellen Informationslage muss ich davon ausgehen, dass es sich hier um persönliche Animositäten einzelner oder mehrerer handelt. Das darf nicht Hintergrund unserer Wahlentscheidung sein. Wie auch immer diese Wahl ausgeht, so hoffe ich sehr, dass sich alle Betroffenen im Anschluss zusammensetzen und aus dieser Erfahrung lernen, die Ärmel hochkrempeln und zu arbeiten beginnen, damit im Aichtal die Projekte, die auf der Agenda stehen, auch angepackt werden können. Kommunikation ist im Übrigen keine Einbahnstraße, und ja, da gibt es auf jeden Fall Luft nach oben – auf beiden Seiten.

Leserbriefe

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