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Klimawandel und die Entwicklung in China

13.04.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bernd Hummel, Nürtingen. Zum Leserbrief „Der Saharastaub macht es vor“ vom 9. April. Eine tolle, einfache und vor allem korrekte Darstellung von Herrn Vöhringer. Dieses Beispiel zeigt wieder, wie weit eine Partei über den Tellerrand schaut. Wenn Frau Pfuderer in ihrem letzten Leserbrief den Wahlsieg jubiliert mit „Wir“ haben gewonnen, so muss man klarstellen, dass Herr Kretschmann gewonnen hat – ohne ihn darf man sicherlich zehn Prozent der Wählerstimmen abziehen.

1999 habe ich die erste eigene Fabrik in China als Joint Venture eröffnet, war nun sicherlich mehrere Dutzend Mal über Wochen in unserer Fabrik und sehe live, was in China beziehungsweise in ganz Asien passiert, was Energieversorgung betrifft. Aktuell sind hauptsächlich in China über 40 Kohlekraftwerke im Umbau beziehungsweise in Neuplanung. Das kleine Deutschland beziehungsweise die Weltverbesserer meinen, wenn wir Kohle und weitere Energieformen eliminieren und als Wahlpropaganda „Triple Klima“ nennen, folgt uns die Welt.

Dies ist ein Trugschluss, ein Herr Xi beziehungsweise Herr Putin freuen sich über eine weitere aufsteigende Abhängigkeit Deutschlands. Man muss aber gar nicht so weit gehen – es reicht ein Blick nach Nordafrika 30 Kilometer von der EU weg beziehungsweise in die Slowakei oder Ungarn. Den Saharastaub können wir greifen – den restlichen sogenannten „Müll on Air“ bekommen wir weiter – so ganz über Nacht wie den Saharastaub. Was wir mit dieser extrem einseitigen Sichtweise weiterhin bekommen hat Herr Vöhringer ebenso korrekt dargestellt. Es werden zigtausende Arbeitsplätze aus einem Segment, das speziell Deutschland groß und stark gemacht hat, wegfallen.

Interessant wird sein, wie unsere zukünftigen Entscheider in Berlin die aktuellen Milliarden Schulden und die extrem weniger werdenden Steuereinnahmen bezahlen beziehungsweise kompensieren wollen. Wir haben entschieden, in Deutschland nichts mehr zu investieren – im Gegenteil hier Arbeitsplätze ganz schnell abzubauen und dort zu investieren wo wir die Zukunft und Sicherheit sehen. Eine Sicherheit und ein Weitblick, welche uns Politiker über Jahre auch in Deutschland offeriert haben.

Leserbriefe

Die Konsequenzen bleiben nicht aus

Reinmar Wipper, NT-Roßdorf. Zu den Artikeln „Das andere Abitur“ und „Abitur in Ausnahmezeit der Pandemie“ vom 3. Mai. Seit Corona übertreffen sich Politiker und Medien sowie etwa 50 Millionen Virologen, Statistiker und Propheten darin, diese Krise gesund und zu einem guten Ende zu beten. Im…

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