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Kleine Gemeinden sollen mitfinanzieren

24.10.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Ja zur Klimaschutzagentur“ vom 20. Oktober. Die, lang ist’s her, gegründete Energieagentur Esslingen, inzwischen mangels Inanspruchnahme verstorben beziehungsweise rübergegeben nach Göppingen, soll nun doch wieder unter das Sauerstoffzelt kommen. Die kleinen Kreisgemeinden mögen doch bitte wegen der gebotenen Schlagkraft gegen die übermächtigen Großen Kreisstädte (30 Prozent) und den Landkreis (50 Prozent) einen kommunalen Klimaschutz-Verein gründen, der an der neu zu schaffenden Klimaschutzagentur Esslingen gGmbH mit 20 Prozent beteiligt sein soll.

Das Einzige, das klar ist: Die Gemeinden verpflichten sich in der Vereinssatzung Paragraf 5 für die entstehenden Kosten über die regulären Mitgliedsbeiträge hinaus, ohne Wenn und Aber, aufzukommen. Im Gegenzug dürfen die Vereinsmitglieder, so der 203 Seiten starke Abschlussbericht des beratenden Instituts IFEU/Heidelberg, Dienstleistungen der Klimaschutzagentur zum Aufspüren von Mängeln im kommunalen Klimamanagement zu Stundensätzen von 75 bis 90 Euro in Anspruch nehmen. Ja geht’s noch. Schlimm genug, dass man das als Gemeinde über die Kreisumlage zwangsmitfinanzieren muss.

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Luftfilter-Offensive muss jetzt kommen

Ralph Kittl, Kirchheim. Zum Artikel „Luftreinigung in Klassen ist umstritten“ vom 30. November. Nur nicht zu viel machen? Es geht um das Wichtigste. Unsere Zukunft. Das was von uns bleibt, wenn wir selbst mal nicht mehr sind. Unser Wertvollstes. Die Kinder. Es mutet mich jedes Mal merkwürdig an,…

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