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Leserbriefe

Kennen Politiker noch Bürgernähe?

11.11.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jürgen Pilsl, Großbettlingen. Zum Artikel „Land wirbt für sich selbst“ vom 30. Oktober.

Seite eins der Nürtinger Zeitung belegt auf beinahe tragikomische Weise, wie selbstzufrieden und abgeschirmt von jeglicher Bürgernähe sich „unsere“ Politiker mittlerweile in ihrer eigenen Blase tummeln. Das meines Erachtens an Dümmlichkeit kaum zu überbietende Motto „The Länd“ repräsentiert also ab sofort für sage und schreibe 21 Millionen Euro die Qualitäten unseres Ländles? Und die Verstetigung der total verunglückten Sommer-Winterzeit-Plagerei „kratzt koi Sau“ mehr? Mehr muss ich über Berufspolitiker und deren Illusion von Bürgernähe nicht wissen. Im demokratischen alten Athen hat man dagegen jedes Jahr 500 Räte repräsentativ aus dem Volk ausgelost, statt solche Nieten zu „wählen“. Und diese 500 Bürger hätten vermutlich nichts schlechter gemacht als diejenigen, die sich heutzutage anmaßen uns zu regieren.

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