Leserbriefe

Keine verrückten Streitigkeiten

29.03.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ingrid Dolde, Großbettlingen, Vorstand Verein Hölderlin-Nürtingen. Zum Artikel „Als würde ein Gerichtsmediziner ermitteln“ vom 22. März. Die in dieser Berichterstattung mir unterstellte Aussage, „dass man in Nürtingen nicht offen streitet“, kann nicht unkommentiert bleiben. Ich habe es so nicht gesagt. Richtig ist, dass ich dem Sinn nach angemerkt habe, dass in Nürtingen sicher ein Streit ausbleibt, denn wir wissen und schätzen, was Hölderlin trotz seiner Erkrankung geleistet hat. Ob nun verrückt oder krank durch Vergiftung, Hölderlin war zu geistigen Höchstleistungen fähig.

Kurios ist es, dass nun in diesem Bericht der Nürtinger Zeitung unterschiedliche Auffassungen über die Sanierung des Hölderlinhauses als „verrückte Streitigkeiten“ klassifiziert werden – trotz aller Meinungsverschiedenheiten eine beklemmende Kategorisierung für das Bemühen um die beste Lösung. Der Hölderlin-Verein wünscht diesem einmaligen authentischen Ort Hölderlinhaus eine ebenso umsichtige Sanierung und behutsame Behandlung wie es die Kreuzkirche vor vielen Jahren erfahren hat, damit auch künftige Generationen sich an dem erhaltenen kulturellen Erbe erfreuen können. Wenn das dann die Folge „verrückter Streitigkeiten“ war, würde ich es mit Fassung tragen.

Leserbriefe

Nürtingen für die Enkel und Urenkel

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Freie Wähler plädieren für Investorenwettbewerb am Neckar“ vom 20. Juli sowie einigen anderen Veröffentlichungen dieser Tag.

Ich gehe bald auf die achtzig zu. Sollen Weib, Kinder und Enkel sagen, am besten kommt der Alte gleich ins Heim? Denn wenn er…

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